Sabrina Hoffmann verlässt überraschend die Frankfurter Rundschau als Chefredakteurin
Niklas BrandtSabrina Hoffmann verlässt überraschend die Frankfurter Rundschau als Chefredakteurin
Sabrina Hoffmann gibt ihren Posten als Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau auf. Die Entscheidung erfolgte auf ihren eigenen Wunsch. Geschäftsführer Max Rempel verkündete ihren Abschied im Namen der Mediengruppe.
Hoffmann hatte die Position im Dezember 2025 übernommen. Sie folgte auf Michael Bayer, der nach dem Ausscheiden von Thomas Kaspar vorübergehend als kommissarischer Chefredakteur fungiert hatte. Kaspar war im Zuge eines Streits über den Tarifvertrag der Zeitung zurückgetreten.
Vor ihrem Wechsel zur Frankfurter Rundschau war Hoffmann in führenden Positionen im digitalen Journalismus tätig. Zu ihren früheren Stationen zählten die Leitung von BuzzFeed News sowie Führungspositionen bei BW24, Business Insider und dem Huffington Post.
Die Frankfurter Rundschau gehört seit 2018 zur Zeitungsholding Hessen, an der die Ippen-Gruppe mehrheitlich beteiligt ist.
Die Mediengruppe dankte Hoffmann für ihre Arbeit und wünschte ihr für ihre zukünftigen Vorhaben alles Gute. Ihr Abschied markiert das Ende einer kurzen, aber bemerkenswerten Amtszeit bei einer der traditionsreichsten Tageszeitungen Deutschlands.






