17 April 2026, 06:17

Sachsen-Anhalts Wirtschaft kämpft mit Stagnation – IHK fordert dringende Reformen bis 2026

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahltermins.

Sachsen-Anhalts Wirtschaft kämpft mit Stagnation – IHK fordert dringende Reformen bis 2026

Sachsen-Anhalts Wirtschaft steckt weiter in der Stagnation fest – das ist das Fazit der jüngsten Bewertung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung kamen Wirtschaftsvertreter und Politiker zusammen, um die anhaltenden Hindernisse zu erörtern, die das Wachstum in der Region bremsen.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Sachsen-Anhalt und Deutschland insgesamt stehen. IHK-Präsident Sascha Gläßer nannte hohe Energiekosten, teure Arbeitskräfte, hohe Steuern und übermäßige Bürokratie als Hauptgründe für die anhaltende Schwächephase. Zwar räumen Bundespolitiker Reformbedarf ein, doch konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Wirtschaft ließen bisher auf sich warten, so Gläßer.

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Während der Veranstaltung verabschiedeten die Delegierten die "Politischen Positionspapiere der IHK Halle-Dessau für Sachsen-Anhalt 2026". Das Dokument benennt zentrale Handlungsfelder für die Landesregierung, darunter Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Innovation und Internationalisierung. Der Abbau von Bürokratie, die Verbesserung der Energieversorgung und der Ausbau der Infrastruktur wurden ebenfalls als dringende Prioritäten hervorgehoben.

Die IHK will mit ihrem Fachwissen und praktischen Lösungsvorschlägen die wirtschaftspolitische Debatte vor den Landtagswahlen 2026 prägen. Gleichzeitig stieß die regionale Kampagne der Kammer auf positive Resonanz, die die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts herausstellt und das Vertrauen in den Standort fördert.

Das Positionspapier der IHK gibt nun die Richtlinie für die Gespräche zwischen Wirtschaft und Landesregierung vor. Mit Blick auf die anstehenden Wahlen 2026 will die Kammer Reformen vorantreiben, die Energiekosten, Bürokratie und Infrastruktur in den Fokus nehmen. Das Ziel: die wirtschaftliche Stagnation in nachhaltiges Wachstum für Sachsen-Anhalt umzuwandeln.

Quelle