SAP übernimmt Dremio: KI-Revolution durch offene Data-Lakehouse-Plattform
Mia SchmitzSAP übernimmt Dremio: KI-Revolution durch offene Data-Lakehouse-Plattform
SAP übernimmt Dremio: Offene Data-Lakehouse-Plattform soll KI-Einsatz in Unternehmen beschleunigen
SAP hat Pläne bekannt gegeben, Dremio zu übernehmen, eine führende Plattform für offene Data Lakehouses. Mit dem Deal will der Softwarekonzern seine SAP Business Data Cloud ausbauen und eine nahtlosere Integration von SAP- und Nicht-SAP-Daten ermöglichen. Beide Unternehmen erwarten, dass die Übernahme die KI-Nutzung in Unternehmen deutlich vorantreiben wird.
Durch die Akquisition wird die SAP Business Data Cloud zu einem unternehmensweiten Lakehouse auf Basis von Apache Iceberg weiterentwickelt. Diese offene Grundlage ermöglicht es, SAP- und Fremddaten ohne Migration oder Formatänderungen gemeinsam zu nutzen. Ein universeller Datenkatalog, der auf Apache Polaris und der Apache-Iceberg-REST-Catalog-API basiert, soll allen Nutzern konsistenten Zugriff und Kontext bieten.
Dremios Plattform gilt als hochperformant und kosteneffizient. Sie skaliert Analyselasten automatisch entsprechend der Nachfrage und senkt so die Betriebskosten. Zudem unterstützt das System die Echtzeitausführung von KI- und Analyseaufgaben über verschiedene Umgebungen hinweg.
Der Abschluss der Übernahme ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen und üblicher Abschlussbedingungen. Nach der Finalisierung wird das kombinierte Angebot die SAP HANA Cloud und die Business Data Cloud stärken und KI-Anwendungen mit tieferen Geschäftskontexten ausstatten.
Die Übernahme schafft eine einheitliche, offene Architektur für Unternehmensdaten. Unternehmen können künftig SAP- und Nicht-SAP-Daten gemeinsam analysieren, ohne zusätzliche Konvertierungen vornehmen zu müssen. Ziel des Schritts ist es, die KI-Implementierung zu vereinfachen und gleichzeitig Leistung sowie Kosteneffizienz zu steigern.






