17 June 2026, 17:12

Schüler entwickeln App "Impact" für mehr politische Teilhabe und stoßen auf Interesse

App-Idee für mehr Beteiligung - Michael Brand besucht Wigbertschule

Schüler entwickeln App "Impact" für mehr politische Teilhabe und stoßen auf Interesse

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Wigbert-Schule hat eine App für politische Teilhabe namens „Impact“ entwickelt. Das Projekt zielt darauf ab, den Dialog zwischen Politikerinnen und Politikern sowie Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern, indem es die Mitwirkung zugänglicher gestaltet. Ihr Konzept stieß kürzlich auf das Interesse eines Bundestagsabgeordneten.

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Michael Brand, CDU-Bundestagsabgeordnete, besuchte die Schule, um sich den Vorschlag der Jugendlichen anzuhören. Die App verbindet Elemente der direkten und repräsentativen Demokratie nach dem Prinzip der „flüssigen Demokratie“. Sie bietet Werkzeuge wie Umfragen, Abstimmungen, Diskussionsforen und Meinungsbilder – ergänzt durch spielerische Elemente, um die Nutzung zu fördern.

Die Schülerinnen und Schüler schlagen zudem verifizierte Informationskanäle, live übertragene Gesprächsrunden mit Politikerinnen und Politikern sowie parteiübergreifende Online-Treffen vor. Diese Funktionen sollen die Transparenz erhöhen und breitere gesellschaftliche Gruppen einbinden. Eine Schülerin regte an, die App auch zur Bewerbung lokaler politischer Veranstaltungen zu nutzen, um die Teilhabe zu erweitern.

Brand zeigte sich zurückhaltend unterstützend. Er lobte Teile des Konzepts, äußerte aber auch Bedenken bei anderen Aspekten. Zudem verwies er auf das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ als mögliche Förderquelle. Das Treffen hinterließ bei den Jugendlichen die Hoffnung, dass ihre Idee politische Unterstützung erhalten könnte.

Die Präsentation von „Impact“ wird nun an das Bundesministerium für Digitales und Verkehr zur weiteren Prüfung weitergeleitet. Der Vorschlag für die App hat damit einen Schritt im politischen Prozess gemacht. Bei einer Umsetzung könnte sie neue Wege eröffnen, wie Bürgerinnen und Bürger mit Politikerinnen und Politikern in Kontakt treten und zuverlässige Informationen erhalten. Als Nächstes steht die Begutachtung durch das zuständige Ministerium an.

Quelle