St. Ingberts Literaturforum begeistert 2025 mit Lesungen und Kabarett in der **Bibliothek**

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Ein aufgeschlagenes Buch mit Schrift darauf.

St. Ingberts Literaturforum begeistert 2025 mit Lesungen und Kabarett in der **Bibliothek**

Das St. Ingberter Literaturforum zog 2025 Scharen von Büchernarren an. Das Programm bot eine breite Palette an Veranstaltungen – von dramatischen Lesungen bis zu Kabarettaufführungen, alles veranstaltet in der Stadtbibliothek. Die diesjährige Reihe stand zudem im Zeichen der Besinnung, denn das Forum gedachte zweier verstorbener Mitglieder.

Seit seiner Gründung im Jahr 1981 ist das Forum eine kulturelle Institution. Fast 45 Jahre lang hat es Schriftsteller:innen, Schauspieler:innen und Leser:innen zusammengebracht, um die Literatur zu feiern.

Den Auftakt bildete eine zweisprachige Lesung von Heinrich Manns „Der Untertan“. Die Schauspieler Birgit Giokas und Alphonse Walter präsentierten den Klassiker auf Deutsch und Französisch und setzten damit einen Akzent für eine vielseitige Saison.

Später ehrte eine dramatische Lesung unter dem Titel „Die Freiheit des Panthers“ das Erbe Rainer Maria Rilkes. Die Schauspieler Stefan Schwarzmüller und Andreas Kuhn ließen die Worte des Dichters lebendig werden und setzten im Rilke-Jahr ein intensives Zeichen. Gleichzeitig würdigte das Forum die Schauspielerin Ursula Ochs-Steinfeld und die Germanistin Gabriele Oberhauser, die beide langjährige Wegbegleiterinnen des Forums gewesen waren.

Die Bestsellerautorin Marie Lacrosse gab einen exklusiven Einblick in ihr neues Werk „Montmartre: Licht und Schatten“. Die Veranstaltung fand im Restaurant Jérôme statt, wo Gäste einen Abend voller parisischer Erzählkunst erlebten. Der Journalist Christoph Pauly stellte unterdessen in einer Diskussion über die Herausforderungen der Demokratie seinen Roman „Die Launen der Götter“ vor.

Die Psychotherapeutin Evelyne Severing präsentierte im Rahmen eines Abends in der Klein’schen Buchhandlung ihre Sammlung „Psychoanalyse und andere Geschichten“. Die Veranstaltung verband Literatur mit Gesprächen und zog ein aufmerksames Publikum an. Das pfälzische Duo „Die Leseköpfe“ bereicherte das Programm mit einer kabarettistischen Show voller Komik und literarischer Kuriositäten.

In der Stadtbibliothek Cloppenburg kehrte Ingrid Faber an einen vertrauten Ort zurück. Sie las aus „Echo der Moorheide“, ihrem Roman über zwei Schwestern, die sich zwischen Entfremdung und Versöhnung bewegen. Ebenfalls präsentierte Nicole Wellemin ihr Werk „Echo der Moore“ und fügte damit eine weitere Facette zu den Themen Familie und Landschaft hinzu, die das Forum in diesem Jahr erkundete.

Hunderte Besucher:innen nahmen an den Veranstaltungen 2025 teil und füllten die Stadtbibliothek mit Diskussionen, Aufführungen und Lesungen. Die lange Tradition des Forums, die bis auf die Gründung durch Fred Oberhauser im Jahr 1981 zurückgeht, prägt weiterhin das lokale Literaturleben. Mit der Mischung aus neuen Werken und Würdigungen festigte es auch in diesem Jahr seinen Platz als kultureller Eckpfeiler.

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