Stromnetz in Deutschland: Warum Haushalte ihren Solarstrom nicht mehr einspeisen können

Stromnetz in Deutschland: Warum Haushalte ihren Solarstrom nicht mehr einspeisen können
Deutschlands Stromnetzausbau kommt mit dem rasanten Wachstum der Erneuerbaren nicht mit
Verzögerungen bei zentralen Projekten treiben die Kosten für Verbraucher in die Höhe und führen dazu, dass einige Haushalte ihren Solarstrom nicht mehr ins Netz einspeisen können. Nun kämpft der Übertragungsnetzbetreiber Tennet um frisches Kapital, um die dringend benötigten Nord-Süd-Verbindungen in Deutschland zu beschleunigen.
Bis Mitte September plant ein Konsortium unter Führung des norwegischen Staatsfonds und des niederländischen Pensionsriesen APG ein verbindliches Angebot für eine Kapitalerhöhung bei Tennet abzugeben. Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen dringend Investitionen benötigt, um stockende Infrastrukturprojekte in Deutschland voranzutreiben.
Tennet Deutschland sieht sich seit Langem mit finanziellen und regulatorischen Hürden beim Netzausbau konfrontiert. Die mangelnden Fortschritte bei den Südrouten zwingen zu teuren Umleitungsmaßnahmen – die Mehrkosten werden über höhere Netzentgelte auf alle Stromkunden in Deutschland umgelegt. Gleichzeitig hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Genehmigungen für Netzausbaukosten verschärft, was zu weiteren Verzögerungen führt.
Besonders prekär ist die Situation in Baden-Württemberg: Während die Zahl der Solaranlagen rasant steigt, hinken die Netzausbau-Genehmigungen hinterher. Einige Haushalte haben keinerlei Einspeiserechte mehr – und erhalten auch keine Vergütung für überschüssigen Strom. Zudem behandelt die EU Deutschland nicht mehr als einheitliche Strompreiszone, da die regionalen Kostendifferenzen eine faire Preisgestaltung erschweren.
Am 15. September 2025 verkündete Tennet einen Durchbruch: Eine Partnerschaft mit großen europäischen Investoren soll die Finanzierung von SuedLink und anderen Nord-Süd-Leitungen in Deutschland sichern. Die Bauarbeiten laufen bereits – Prysmian verlegt Kabel für Tennet und TransnetBW. Anfang Dezember 2025 wurden in Nordhessen die Trassen-Genehmigungen finalisiert, ein wichtiger Schritt nach vorn. Eine Subvention in Höhe von 6,5 Milliarden Euro aus dem Klimaschutz- und Transformationsfonds wird den Druck weiter mindern, indem die Netzentgelte 2026 halbiert werden.
Der norwegische Staatsfonds hat nicht nur Tennet im Blick, sondern prüft auch eine Beteiligung am Netzbetreiber Amprion in Deutschland. Beide Vorhaben deuten auf ein wachsendes internationales Interesse hin, das instabile Bundesregierung zu stabilisieren.
Die geplante Kapitalsprache könnte Tennet helfen, lang verzögerte Projekte in Deutschland zu beschleunigen und die Belastung für Verbraucher zu verringern. Dank staatlicher Zuschüsse und neuer Investoren sollen die Netzentgelte 2026 sinken. Dennoch muss das Tempo des Ausbaus mit dem Wachstum der Erneuerbaren Schritt halten, um weitere Engpässe und finanzielle Belastungen für Haushalte in Deutschland zu vermeiden.

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