28 June 2026, 16:12

Susanne Hofmanns Vermächtnis: 40 Jahre soziales Engagement für Marburg

Mit Hingabe, Empathie und Vision - 40 Jahre im Dienst

Susanne Hofmanns Vermächtnis: 40 Jahre soziales Engagement für Marburg

Susanne Hofmann geht nach 40 Jahren im Dienst der Stadt Marburg in den Ruhestand

Nach vier Jahrzehnten engagierter Arbeit für die Stadt Marburg verabschiedet sich Susanne Hofmann in den Ruhestand. Ihr beruflicher Werdegang umfasste die Jugendförderung, Sozialarbeit und Integrationsinitiativen – ihr Wirken hinterlässt tiefe Spuren in der Gemeinschaft. Kollegen und Verantwortliche würdigen ihre umfangreichen Verdienste.

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Hofmann begann ihre Laufbahn als freie Mitarbeiterin im Treffpunkt Richtsberg, bevor sie in die Marburger Stadtverwaltung wechselte. Später übernahm sie Aufgaben in der Koordinationsstelle Gesunde Stadt sowie im Büro für Gleichberechtigung, Diversity und Antidiskriminierung. 2012 wurde sie Leiterin des Fachdienstes Jugendförderung, wo sie zudem Integrationsaufgaben verantwortete.

Im Laufe ihrer Karriere prägte sie zahlreiche Projekte und Netzwerke in den Bereichen Jugend und Soziales. Als Delegierte der Bürgerinitiative Soziale Fragen (BSF) koordinierte sie verschiedene Vorhaben. Ein besonderer Erfolg war ihre Federführung bei Bewegungsförderprogrammen, die rund 75.000 Teilnehmende erreichten.

In ihrer Abschiedsrede betonte Hofmann die Bedeutung starker Netzwerke für die Jugendförderung. Zudem unterstrich sie, wie entscheidend die Unterstützung von Migrantinnen und Migranten bei der gesellschaftlichen Integration sei. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies bezeichnete sie als „Schatzkammer an Erfahrung und Fachwissen“ im sozialen Bereich. Der Personalrat der Stadt ergänzte, ihre Arbeit sei weit mehr als ein Beruf gewesen – eine Berufung –, deren Wirkung nachhalte.

Mit Susanne Hofmanns Ruhestand endet ein 40-jähriges Engagement für Marburg. Ihre Projekte, Netzwerke und ihr Einsatz für soziale Belange haben die Stadt nachhaltig geprägt. Offizielle Vertreter und Weggefährtinnen würdigen ihren weitreichenden Einfluss in der Jugend- und Integrationsarbeit.

Quelle