Ulla Popken schließt Wiesbadener Filiale – was Kundinnen jetzt wissen müssen
Niklas BrandtUlla Popken schließt Wiesbadener Filiale – was Kundinnen jetzt wissen müssen
Modehaus Ulla Popken in der Wiesbadener Kirchgasse 7 schließt seine Türen
Das Ulla-Popken-Modegeschäft in der Kirchgasse 7 in Wiesbaden hat endgültig geschlossen. Der letzte Verkaufstag war der 30. Mai 2026 – damit endet die Präsenz der Marke in der Stadt. Die Verkaufsflächen wurden inzwischen geräumt und stehen nun leer.
Eine Verkäuferin bestätigte, dass der Mietvertrag für die Wiesbadener Filiale nicht verlängert wurde. Die Popken Fashion Group, zu der das Geschäft gehört, hat bisher keine offizielle Begründung für die Schließung genannt.
Ulla Popken ist auf Mode für üppige Damenkonfektion spezialisiert und bietet Größen von 42 bis 68 an. Die Marke gehört zur Popken Fashion Group, die auch die Labels GINA LAURA, Studio Untold und JP1880 betreibt. Zusammen unterhalten diese Marken rund 600 Geschäfte in ganz Europa.
Kundinnen, die bisher in Wiesbaden eingekauft haben, werden nun an die verbleibenden Filialen in Mainz, Bad Kreuznach und Frankfurt verwiesen. Die Gruppe verzeichnete 2025 einen Umsatz von 394 Millionen Euro bei einem Gewinn von 15 Millionen Euro. Aktuell beschäftigt das Unternehmen über 2.000 Mitarbeiter in seinen verschiedenen Standorten.
Die Schließung des Wiesbadener Standorts hinterlässt eine Lücke im lokalen Einzelhandel. Wer die Plus-Size-Kollektionen von Ulla Popken sucht, muss nun die nächstgelegenen Filialen in Mainz, Bad Kreuznach oder Frankfurt aufsuchen. Insgesamt betreibt das Unternehmen weiterhin rund 200 Geschäfte unter seinen verschiedenen Marken.






