"Unter Druck": Wie politische Plakate seit 1945 Geschichte schrieben
Neue Ausstellung zeigt über 70 Jahre Plakatgeschichte der Politik
Im Hessischen Landtag ist eine Ausstellung mit politischer Plakatkunst aus mehr als sieben Jahrzehnten eröffnet worden. Unter dem Titel „Unter Druck: Politische Plakate“ wurde die Schau von Landtagspräsidentin Astrid Wallmann offiziell eröffnet. Die Veranstaltung ist Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt Rhein-Main 2026.
Die Ausstellung präsentiert politische Plakate aus Hessen und der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Der zeitliche Bogen spannt sich von 1945 bis zu den ersten Landtagswahlen nach der Wiedervereinigung. Ein erster Abschnitt mit 80 Plakaten aus den Jahren 1918 bis 1933 ist derzeit im Landesmuseum Wiesbaden bis August zu sehen.
Die Exponate stammen vor allem aus der privaten Sammlung von Maximilian Karagöz. Weitere Stücke wurden von den Fraktionen des Hessischen Landtags und ihren parteinahen Stiftungen als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Ein 144-seitiger Katalog, der in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden entstanden ist, begleitet die Ausstellung.
Vom 20. März bis zum 11. April finden Führungen statt, für die man sich über die Website des Landtags anmelden kann. Am 11. April öffnet die Ausstellung zudem im Rahmen der „Kurzen Nacht der Museen und Galerien“ ohne Voranmeldung für die Öffentlichkeit.
Die Schau bietet einen detaillierten Einblick in die Entwicklung politischer Botschaften durch Plakatdesign. Besucher können die Exponate bis August im Landesmuseum Wiesbaden erkunden, während Führungen und Sonderveranstaltungen zusätzliche Möglichkeiten bieten, sich mit der Sammlung auseinanderzusetzen. Die Initiative unterstreicht die Rolle der Region im Rahmen des World Design Capital-Programms.






