Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr durch sinnlose Zerstörung
Philipp MeyerMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr durch sinnlose Zerstörung
Zoo Karlsruhe Opfer sinnloser Vandalenakte
In der Nacht zum Samstag ist der Zoo Karlsruhe Ziel eines sinnlosen Vandalismusangriffs geworden. Unbekannte Eindringlinge drangen in mehrere Tiergehege ein, hinterließen Müll und richteten Schäden an. Die Mitarbeiter des Zoos zeigen sich tief bestürzt und empört – ihre größte Sorge gilt nun dem Wohl der betroffenen Tiere.
Die Täter hatten es besonders auf die Wasserbecken abgesehen: Sie warfen Abfall in die Gehege der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären. Im Affenhaus wurden Wände mit Eiscreme beschmiert, während in einem der Tierbereiche sogar Holzbesteck gefunden wurde. Zwar zeigen die Tiere bisher keine unmittelbaren Verletzungen, doch besteht die Gefahr, dass sie verschmutzte Gegenstände verschluckt haben oder versteckte Verletzungen davontragen könnten.
Die Polizei beim Polizeipräsidium Karlsruhe ermittelt derzeit, wie die Täter in den Zoo gelangt sind. Beamte werten Überwachungsaufnahmen aus und bitten Zeugen, die in der Nacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Geländes beobachtet haben, sich zu melden. Bisher gibt es keine konkreten Spuren, und die Behörden halten sich mit Details zu möglichen Beweismitteln oder Hinterlassenschaften der Täter zurück.
Die Zoomitglieder beobachten die Tiere genau – bisher wirken alle gesund. Dennoch wird ihr Verhalten besonders im Auge behalten, um mögliche Anzeichen von Stress oder Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Die Tat hat die Zoogemeinschaft erschüttert. Nun steht das Team vor der Aufgabe, die Hinterlassenschaften zu beseitigen und die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten. Die Polizei ruft weiterhin dazu auf, Hinweise zu melden, denn die Suche nach den Verantwortlichen läuft auf Hochtouren.