11 April 2026, 14:17

VdK-Präsidentin Bentele warnt vor unsozialen Sparplänen in der Krankenversicherung

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten dauerhaft und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

VdK-Präsidentin Bentele warnt vor unsozialen Sparplänen in der Krankenversicherung

Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, fordert umfassende Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie warnt, dass geplante Sparmaßnahmen besonders schutzbedürftige Gruppen wie Ältere, Chronischkranke und einkommensschwache Patientinnen und Patienten ungleich belasten könnten.

Bentele lehnt Vorschläge ab, die Zuzahlungen für Medikamente erhöhen oder Praxisgebühren wieder einführen wollen. Solche Schritte würden ihrer Ansicht nach vor allem die Schwächsten treffen. Stattdessen plädiert sie dafür, dass der Bund gesellschaftsweite Ausgaben im System stärker mitträgt.

Auch die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung kritisiert sie als "versteckte Beitragserhöhung". Dies würde Haushalte zusätzlich finanziell belasten. Als Alternative schlägt Bentele vor, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben und die Arten der beitragspflichtigen Einnahmen zu erweitern.

Um die Finanzen zu stabilisieren, regt sie ein vorübergehendes Ausgabenmoratorium für Leistungserbringer an. Dies könnte ihrer Meinung nach helfen, Einnahmen und Ausgaben in Einklang zu bringen, ohne Leistungen zu kürzen. Der VdK wartet nun auf die Vorschläge der Gesundheitsfinanzkommission und erwartet Maßnahmen, die die Beitragszahler entlasten, ohne das aktuelle Leistungsniveau zu gefährden.

Benteles Reformvorschläge zielen darauf ab, Patientinnen und Patienten vor höheren Kosten zu schützen und gleichzeitig die Finanzstabilität des Systems zu sichern. Die Position des VdK unterstreicht die Notwendigkeit struktureller Veränderungen statt Leistungsabbau. Die nächsten Schritte hängen von den anstehenden Empfehlungen der Gesundheitsfinanzkommission ab.

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