Was wird aus den Warnungen von Holocaust-Überlebenden?

Was wird aus den Warnungen von Holocaust-Überlebenden? - Was wird aus den Warnungen von Holocaust-Überlebenden?
Was wird aus den Mahnungen der Holocaust-Überlebenden?
Was wird aus den Mahnungen der Holocaust-Überlebenden?
Was wird aus den Mahnungen der Holocaust-Überlebenden?
- Dezember 2025, 06:52 Uhr
Leon Weintraub, Überlebender von Auschwitz, wird am 1. Januar 100 Jahre alt. Seine Warnungen vor dem Aufstieg rechtsextremer Bewegungen und sein lebenslanges Engagement, junge Menschen aufzuklären, sind dringender denn je. Geboren in Łódź, Polen, durchlitt er ab seinem 13. Lebensjahr die Schrecken des Holocaust und erhebt heute weltweit seine Stimme gegen Fanatismus.
Mit nur 13 Jahren erlebte Weintraub den Kriegsausbruch. Nach seiner Deportation nach Auschwitz überstand er unvorstellbare Grausamkeiten, bis er 1945 mit 19 Jahren und einem Gewicht von nur 35 Kilogramm befreit wurde. Diese Erfahrungen prägten sein lebenslanges Engagement für die Erinnerungskultur.
Noch heute hält er Vorträge und besucht Deutschland, um junge Menschen für die Gefahren eines krankhaften Nationalismus zu sensibilisieren. Der Verein Zweitzeugen trägt dazu bei, seine Geschichte in Workshops weiterzugeben und so die emotionale Last für Überlebende und ihre Angehörigen zu verringern. Doch die deutsche Erinnerungskultur steht vor Herausforderungen, da die Generation der Zeitzeugen immer kleiner wird. Das bundesweite Konzept der Gedenkstätten setzt zunehmend auf Digitalisierung, etwa durch Videoinstallationen mit Zeitzeugenberichten, wie sie im Memorial Topf & Söhne zu sehen sind. Kulturminister Wolfram Weimer kündigte zudem eine Ausweitung der Bildungsprogramme an, um Antisemitismus und die Verharmlosung des Holocaust zu bekämpfen.
Weintraub äußert sich deutlich zur rechtsextremen AfD und bezeichnet deren Ideologie sowie Forderungen nach Massenabschiebungen als globale Bedrohung. Seine Arbeit inspiriert andere, wie die Journalistin Susanne Siegert, die mit ihrem Social-Media-Account #keine.erinnerungskultur junge Zielgruppen erreicht – gestützt auf historische Quellen und Zeitzeugenberichte.
Im März wird Weintraub mit dem Göttinger Friedenspreis für sein Engagement in der Erinnerungskultur ausgezeichnet. Er gehört zu den etwa 220.000 noch lebenden Holocaust-Überlebenden weltweit, von denen die Jüngsten heute 78 und die Ältesten, wie er selbst, über 100 Jahre alt sind.
Weintraubs Jahrhundertleben steht für Überlebenswillen und Mahnung zugleich. Sein Einsatz, künftige Generationen aufzuklären, wird fortbestehen – auch wenn Deutschland seine Gedenkultur anpasst, um die Stimmen derer zu bewahren, die Geschichte miterlebt haben. Der Göttinger Friedenspreis würdigt seinen unermüdlichen Kampf gegen das Vergessen.

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