Wein und Wald: Wie die Ortenau ihre Identität zwischen Reben und Bäumen fand
Philipp MeyerWein und Wald: Wie die Ortenau ihre Identität zwischen Reben und Bäumen fand
Neue Ausstellung erkundet die engen Verbindungen zwischen Weinbau und Forstwirtschaft in der Ortenau
Am 29. März 2026 eröffnet im Ortenau-Haus Gutach eine neue Ausstellung, die die tiefen Verflechtungen von Weinbau und Wald in der Region Ortenau beleuchtet. Unter dem Titel WWW – Eine Welt zwischen Wein und Wald lädt die Schau zu einer interaktiven Reise durch Geschichte und Alltagskultur der Gegend ein.
Auf 100 Quadratmetern spannt die Ausstellung einen Bogen von der Rheinebene bis zum Schwarzwald und zeigt, wie sich die Region entwickelt hat. Im Mittelpunkt steht ein multimediales Landschaftsmodell, das die Geschichte des Landes auf anschauliche Weise lebendig werden lässt. Familien erwarten Mitmachstationen, die das Erlebnis für alle Altersgruppen zugänglich machen.
Zum Auftakt am Eröffnungsag können Besucher traditionelle Vogelscheuchen basteln und die Entwicklung vom Ei zum Hühnchen nachverfolgen. Zudem findet ein Freiluftgottesdienst statt, der sich am Jahresmotto des Museums orientiert. Damit startet zugleich das Osterferienprogramm, das vom 29. März bis 12. April täglich Aktivitäten für Kinder bietet.
Die Ausstellung knüpft an die laufende Auseinandersetzung des Museums mit der Kulturlandschaft der Ortenau an. Indem sie Weinbautraditionen und Forstwirtschaft verbindet, zeigt sie, wie beide Bereiche über die Zeit die Identität der Region geprägt haben.
Mit WWW – Eine Welt zwischen Wein und Wald beginnt ein neues Kapitel im Programm des Ortenau-Hauses. Durch die Kombination aus Geschichte, Interaktivität und familienfreundlichen Angeboten will die Schau die Besucher in die Welt der Ortenau eintauchen lassen. Die Eröffnung fällt mit dem Start des Osterferienprogramms zusammen – mit zusätzlichen Aktivitäten für die jüngeren Gäste.






