Weltweiter Protest am 30. November: Städte vereinen sich gegen die Todesstrafe

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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und einem Himmel.

Weltweiter Protest am 30. November: Städte vereinen sich gegen die Todesstrafe

Hunderte Städte weltweit vereinen sich am 30. November gegen die Todesstrafe

Am 30. November werden sich hunderte Städte auf der ganzen Welt zusammenschließen, um gegen die Todesstrafe zu protestieren. Die jährliche Kampagne Städte für das Leben – Cities for Life fordert ein globales Justizsystem, das die Menschenrechte achtet und die Hinrichtung von Menschen ablehnt. In diesem Jahr beteiligt sich Villingen-Schwenningen an der Initiative und reiht sich damit neben fast 300 deutschen Kommunen sowie internationalen Partnern wie Berlin, Stuttgart und Dortmund ein.

Die Kampagne geht auf die Gemeinschaft Sant’Egidio zurück, eine weltweite Friedens- und Gerechtigkeitsorganisation. Gemeinsam mit der World Coalition Against the Death Penalty (Weltkoalition gegen die Todesstrafe) setzt sie sich für die vollständige Abschaffung von Hinrichtungen ein. Ihre Bemühungen zeigen Wirkung: So verabschiedete die UN-Generalversammlung im vergangenen Jahr eine Resolution für ein Moratorium der Todesstrafe.

Die teilnehmenden Städte für das Leben begehen den Tag mit symbolträchtigen Aktionen. Wahrzeichen werden in blaues Licht getaucht, Flaggen gehisst und in Schulen finden Bildungsprojekte statt. In Deutschland umfassen die Veranstaltungen Mahnwachen, Lesungen und Glockenläuten mit thematischer Musikbegleitung. Einige Länder wie Pakistan und Vietnam haben die Todesstrafe in den letzten Jahren bereits für bestimmte Straftaten abgeschafft.

Auch Villingen-Schwenningen wird am 30. November erneut seine Ablehnung der Todesstrafe bekräftigen. Das Engagement der Stadt spiegelt ein breiteres Bekenntnis zu den Menschenrechten und einem Rechtssystem wider, das ohne staatliche Hinrichtungen auskommt.

Die Kampagne unterstreicht einen wachsenden globalen Wandel hin zur Abschaffung der Todesstrafe. Mit immer mehr Städten und Nationen, die sich jährlich anschließen, zielt die Bewegung auf nachhaltigen Wandel ab. Der 30. November dient als Mahnmal für den anhaltenden Kampf um Gerechtigkeit und den Schutz menschlichen Lebens.

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