Wie Wiesbaden mit der Kulturroute 65 internationale Aufmerksamkeit gewinnt
Mia SchmitzWie Wiesbaden mit der Kulturroute 65 internationale Aufmerksamkeit gewinnt
Kulturroute 65 ist in Wiesbaden längst ein Begriff. Die Initiative vernetzt 36 Kulturorte – von Museen bis zu Theatern – und hat mittlerweile internationale Aufmerksamkeit erregt. Bürgermeisterin Christiane Hinninger bezeichnete sie kürzlich als eine „moderne Kulturmarke“.
Die Route verbindet Galerien, Museen und Veranstaltungsstätten in der ganzen Stadt. Ihre Bekanntheit wuchs durch Features im sensor-Magazin sowie Auftritte auf Messen wie der CMT und der ITB. Vor Ort wird sie an Bushaltestellen, Infoterminals und auf Fußgängerwegweisern beworben.
Die plazy-App unterstützt Besucher mit mehrsprachigen Führungen und Barrierefreiheitsfunktionen. Sie hilft Nutzern, die Route zu erkunden und das kulturelle Angebot zu entdecken. Auch die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hob das Projekt in einer US-Kampagne hervor und steigerte so seine internationale Strahlkraft.
Das Hessische Landesmuseum verzeichnete einen Besucheranstieg – besonders bei jungen Menschen und Taylor-Swift-Fans –, nachdem eine seiner Ausstellungen viral ging. Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbadener Kongress-, Marketing- und Tourismus GmbH (WICM), sieht in der Route ein Vorbild für zeitgemäße Kulturvermittlung.
Für 2026 hat die WICM weitere Ausbaupläne angekündigt: Neue internationale Kampagnen und Verbesserungen der plazy-App sind in Arbeit. Die Kulturroute 65 macht Kultur in Wiesbaden weiterhin sichtbarer und zugänglicher.
