Wiesbaden startet digitale Revolution mit neuer Datenstrategie und Open-Data-Plattform
Mia SchmitzWiesbaden startet digitale Revolution mit neuer Datenstrategie und Open-Data-Plattform
Wiesbaden hat eine neue Datenstrategie eingeführt, um digitale Informationen als zentrale Verwaltungsressource zu nutzen. Der Plan wurde im Februar 2026 gemeinsam mit der Open-Data-Plattform gestartet, die nicht sensible Datensätze der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Die Landeshauptstadt entwickelte die Datenstrategie, um grundlegende Fragen zur Datennutzung, -pflege, zu Standards und zum Schutz zu klären. Ziel ist es, digitale Informationen zu verwalten, zu konsolidieren und auszuwerten, während gleichzeitig deren langfristige Verfügbarkeit sichergestellt wird. Eine gemeinsame Dateninfrastruktur entsteht, um die Zusammenarbeit zwischen den städtischen Behörden zu verbessern.
Die Umsetzung erfolgt schrittweise, beginnend mit Pilotprojekten. Zudem schafft die Verwaltung standardisierte Datenstrukturen, um doppelte Erhebungen und inkonsistente Formate zu vermeiden. Maral Koohestanian, Leiterin der Bereiche Smart City, Europäische Angelegenheiten und Öffentliche Ordnung, betonte, dass die Strategie einen klaren Rahmen für den verantwortungsvollen Umgang mit Daten bietet – bei gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes.
Die Open-Data-Plattform ermöglicht Bürgern, Unternehmen, Forschern und Start-ups den Zugang zu städtischen Daten sowie die Entwicklung eigener Anwendungen. Damit unterstützt sie das übergeordnete Ziel, digitale Informationen nutzbarer und transparenter zu gestalten.
Die Datenstrategie und die Open-Data-Plattform stellen einen strukturierten Ansatz dar, um das Datenmanagement in Wiesbaden zu modernisieren. Standardisierte Prozesse und eine gemeinsame Infrastruktur sollen Effizienz und Zugang verbessern. Die Stadt setzt dabei auf eine Balance zwischen praktischer Nutzung und dem Schutz der Privatsphäre.






