Wiesbaden sucht mit dem Raptor-Programm clevere Lösungen für Lieferzonen und Verkehrsfluss
Niklas BrandtWiesbaden sucht mit dem Raptor-Programm clevere Lösungen für Lieferzonen und Verkehrsfluss
Wiesbaden startet das Raptor-Programm, um städtische Mobilitätsherausforderungen zu bewältigen. Die Stadt lädt Start-ups und kleine Unternehmen ein, innovative Lösungen für intelligentere Lieferzonen und einen effizienteren Verkehrsfluss einzureichen. Erfolgreiche Bewerber könnten bis zu 60.000 Euro an Fördergeldern erhalten, um ihre Ideen zu entwickeln und zu testen.
Das Raptor-Programm ist eine europäische Initiative unter der Leitung von EIT Urban Mobility, einer EU-Einrichtung, die Innovationsprojekte zur Verbesserung des nachhaltigen Transports und des städtischen Lebens koordiniert. Im Fokus stehen digitale Werkzeuge, intelligente Logistik und datengestützte Systeme für ein besseres Stadtmanagement.
In Wiesbaden soll das Programm die Stadt zu einem Reallabor machen. Ausgewählte Teilnehmer arbeiten direkt mit den lokalen Behörden zusammen, um ihre Produkte weiterzuentwickeln. Ziel ist es, den Lieferverkehr zu optimieren und die Nutzung von Lieferzonen effizienter zu gestalten.
Unternehmen können sich über die Plattform von EIT Urban Mobility bewerben. Während der offenen Einreichungsphase haben Start-ups und KMU die Möglichkeit, praxistaugliche Innovationen für reale Tests vorzuschlagen. Das Programm stellt 60.000 Euro für die vielversprechendsten Projekte bereit, die in Zusammenarbeit mit den Wiesbadener Stadtplanern umgesetzt werden. Die Initiative ist Teil einer größeren Strategie, Städte durch praktische Verkehrslösungen effizienter und nachhaltiger zu gestalten.






