30 March 2026, 22:16

12 Tonnen KitKat verschwunden: Nestlé sucht gestohlenen Lastwagen in Italien

Schokoladenriegel in Verpackungen verpackt.

12 Tonnen KitKat verschwunden: Nestlé sucht gestohlenen Lastwagen in Italien

Lastwagen mit 12 Tonnen KitKat-Riegeln in Italien spurlos verschwunden – Nestlé steht vor einem süßen Rätsel

Ein mit 12 Tonnen KitKat beladener Lkw ist in Italien wie vom Erdboden verschluckt – für den Lebensmittelkonzern Nestlé eine unerwartete Herausforderung. Der Diebstahl ereignete sich während der Fahrt, als der Lastwagen von Mittelitalien nach Polen unterwegs war. Nutzer sozialer Medien machten aus dem skurrilen Coup schnell einen viralen Scherz: Manche vermuteten einen frühen Aprilscherz, andere spekulierten über eine ausgeklügelte Marketingaktion für eine neue Geschmacksrichtung.

Die gestohlene Ladung umfasste 413.793 Packungen eines neuen KitKat-Produkts. Nestlé bestätigte, dass der Lastwagen abgefangen wurde und weiterhin vermisst wird, während die Behörden sich bisher öffentlich nicht zum Fall äußerten. Das Unternehmen warnte zunächst vor möglichen Lieferengpässen in Europa, was Sorgen über Versorgungslücken schürte.

Später relativierte Nestlé die Aussage: Weder die Produktverfügbarkeit noch die öffentliche Sicherheit seien tatsächlich gefährdet. Angesichts der ungewöhnlichen Umstände erhielt der Markenslogan "Mach 'ne Pause" eine unfreiwillig ironische Note – schließlich scheinen die Diebe genau das getan zu haben. Im Netz reichten die Reaktionen von Memes bis zu wilden Theorien: Handelte es sich um einen PR-Streich oder einfach um schokoladenbegeisterte Gelegenheitstäter?

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Der Vorfall reiht sich in Nestlés frühere Herausforderungen ein, darunter globale Boykottaufrufe gegen seine Produkte. Diesmal steht jedoch weniger die Kontroverse im Fokus als vielmehr die Dreistigkeit des Coups.

Bisher fehlt von Lkw und süßer Beute jede Spur. Die italienische Polizei hat keine Stellungnahme abgegeben, der Fall bleibt ungeklärt. Nestlé versichert indes, dass Produktion und Verteilung trotz des Verlusts wie gewohnt weiterlaufen.

Quelle