14 March 2026, 06:34

26-Jährige verliert Geld durch perfiden Online-Betrug bei Kleinanzeigen-Deal

Ein Plakat mit Text und Logo, das lautet: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen unterbringen, kann das Hunderte Dollar pro Monat aus ihren Taschen ziehen."

26-Jährige verliert Geld durch perfiden Online-Betrug bei Kleinanzeigen-Deal

26-Jährige aus Fridingen an der Donau fällt auf Online-Betrug herein

Am Mittwochmorgen wurde eine 26-jährige Frau aus Fridingen an der Donau Opfer eines Online-Betrugs. Der Betrüger überredete sie, statt PayPal eine gefälschte "sichere Zahlungsmethode" für einen Verkauf zu nutzen, den sie über eine Kleinanzeigen-Plattform vereinbart hatte.

Der Täter brachte das Opfer dazu, auf einer täuschend echten Website ihre Bankdaten sowie einen Verifizierungscode einzugeben. Dadurch wurde sofort eine Überweisung von ihrem Konto ausgelöst, die ihre Bank später als nicht rückgängig zu machend bestätigte.

Die Polizei warnt seit Langem davor, Verifizierungscodes, PINs oder TAN-Nummern an Fremde weiterzugeben. Zudem wird geraten, niemals auf Links zu klicken, die von unbekannten Personen zugesandt werden. Die Behörden fordern Betroffene auf, verdächtige Vorfälle umgehend zu melden, um weitere Fälle zu verhindern.

Im Jahr 2025 registrierte die deutsche Polizei bundesweit rund 11.300 Fälle von Computerbetrug – Teil von etwa 46.000 gemeldeten Cyberstraftaten in diesem Jahr. Fast die Hälfte davon betraf Betrugsdelikte. In Baden-Württemberg ging die Zahl der Betrugsfälle um 9,4 Prozent zurück; hier wurden 7.886 Vorfälle verzeichnet.

Die Bank der Geschädigten erklärte, dass Echtzeit-Überweisungen nicht storniert werden können, sodass ihr keine Möglichkeit bleibt, das Geld zurückzuerhalten. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig Vorsicht bei Online-Transaktionen und im Umgang mit persönlichen Bankdaten ist.

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