82 Prozent lehnen Streichung eines Feiertags in Deutschland ab – Umfrage zeigt klare Haltung
Niklas Brandt82 Prozent lehnen Streichung eines Feiertags in Deutschland ab – Umfrage zeigt klare Haltung
Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt deutliche Ablehnung gegen die Abschaffung eines Feiertags in Deutschland. Nur 16 % der erwerbstätigen Erwachsenen befürworten den Vorschlag, während sich 82 % klar dagegen aussprechen. Die Debatte entstand, als die Bundesregierung nach Wegen suchte, die Wirtschaftsleistung durch längere Arbeitszeiten zu steigern.
Die Idee, einen Feiertag zu streichen, wurde als kurzfristige Maßnahme vorgeschlagen, um zusätzliche Arbeitsstunden zu schaffen. Kritiker argumentieren jedoch, dass eine solche Änderung wenig dazu beitragen würde, tiefgreifendere strukturelle Probleme der Wirtschaft zu lösen.
Die Meinungen zum Thema sind in allen Regionen ähnlich. Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es kaum Unterschiede – beide zeigen ein vergleichbar hohes Maß an Widerstand. Insgesamt lehnen 76 % der Deutschen den Vorschlag ab, während nur 21 % ihn unterstützen.
Die politischen Gräben sind deutlich erkennbar. Unter den Wählern von CDU/CSU befürworten 31 % die Pläne, doch 69 % lehnen sie ab. Bei den Anhängern anderer Parteien ist die Ablehnung noch ausgeprägter: Bei der Linken sprechen sich 85 % ihrer Wähler gegen die Abschaffung aus, bei der AfD sind es sogar 87 %.
Die Umfrage unterstreicht den breiten Widerstand gegen die Streichung eines Feiertags. Da sich die meisten politischen Lager und Regionen in ihrer Ablehnung einig sind, steht der Vorschlag vor erheblichen Hindernissen. Eine mögliche Entscheidung müsste sowohl wirtschaftliche Ziele als auch die öffentliche Stimmung berücksichtigen.






