Alexandra Wend soll neue Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte werden
Niklas BrandtAlexandra Wend soll neue Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte werden
Die Berliner SPD hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin in Mitte nominiert. Die offizielle Aufstellung erfolgt auf einem Bezirksdelegiertenkonvent im Mai. Wend leitet derzeit die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Arbeits- und Wirtschaftspolitik der Senatsverwaltung für Arbeit.
Wends Kandidatur wurde von einem Auswahlgremium der SPD Berlin-Mitte vorgeschlagen und von der Parteiführung unterstützt. Der lokale Parteivorstand stimmte mit 28 zu einer Stimme für sie. Die beiden SPD-Kreischefs Annika Klose und Yannick Haan lobten sie für ihre Kombination aus „fachlicher Expertise, Verwaltungserfahrung und politischer Leidenschaft“.
Wend ist in der SPD-Politik kein Unbekannte. Sie kandidierte bereits für die Bundestagswahl 2025 als Direktkandidatin der Partei im Bezirk Pankow. Zudem ist sie derzeit stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow.
Ihre Nominierung folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos, die sich sowohl aus dem Rennen um das Bezirksbürgermeisteramt als auch aus der Bezirksverordnetenversammlung zurückzog. Zuvor war bekannt geworden, dass dos Santos trotz Krankschreibung Wahlkampf betrieben hatte.
Die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen finden am 20. September statt. Mit Wend als gesetzter Kandidatin konzentriert sich die SPD nun auf den anstehenden Bezirksdelegiertenkonvent im Mai. Bei einem Wahlsieg würde sie das Amt der Bezirksbürgermeisterin in Mitte übernehmen. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der sich Berlin auf die wichtigen Wahlen in diesem Jahr vorbereitet.






