26 April 2026, 14:22

Bayerns Frauen kämpfen sich mit neun Spielerinnen zum Unentschieden gegen Barcelona

Eine Gruppe von Menschen auf einem Fußballfeld mit einer roten und weißen Flagge im Vordergrund, einem Bogen mit 'Bayern München vs Bayern München Wetten & Vorschau' im Hintergrund und einer großen Menge im Stadion.

Bayerns Frauen kämpfen sich mit neun Spielerinnen zum Unentschieden gegen Barcelona

Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Traum am Leben

Mit einem hart erkämpften Unentschieden gegen den FC Barcelona bewahrte die Frauenmannschaft des FC Bayern München ihre Hoffnungen auf die Champions League. Ein Rekordpublikum von 31.000 Zuschauern füllte das Stadion in München – die höchste Zuschauerzahl bei einem Bayern-Spiel der Frauen in diesem Wettbewerb. Die Partie nahm eine dramatische Wende, als die Münchnerinnen den Großteil der zweiten Halbzeit nur noch mit neun Spielerinnen bestreiten mussten, nachdem zwei Platzverweise die Mannschaft dezimiert hatten.

Barcelona ging bereits in der 8. Minute durch einen defensiven Fehler von Giulia Gwinn in Führung, den die Gäste prompt ausnutzten. Doch die Bayern zeigten sich widerstandsfähig: Mit einer kompakten Abwehr und schnellen Kontern unterbrachen sie den gewohnten Spielaufbau der Katalaninnen.

Der Ausgleich gelang in der 69. Minute, als Pernille Harder Franziska Kett mustergültig bediente und diese zum 1:1 traf. Doch zehn Minuten später erhielt Kett die Rote Karte, weil sie Salma Paralluelo angeblich am Zopf gezogen hatte. Bianca Rech, die Leiterin des Frauenfußballs beim FC Bayern, kritisierte die Entscheidung später als ungerechtfertigt.

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Das Chaos nahm weiter seinen Lauf, als auch Trainer José Barcala wegen Protests des Platzes verwiesen wurde – die Bayern mussten die Schlussphase mit nur noch neun Akteurinnen bestreiten. Trotz aller Rückschläge blieb Abwehrspielerin Giulia Gwinn zuversichtlich und betonte, der Traum vom ersten Champions-League-Finale sei noch intakt.

Das Remis hält die Münchnerinnen vor dem Rückspiel im Rennen, doch die Roten Karten könnten zum Problem werden. Mit zwei wichtigen Spielerinnen und ihrem Trainer gesperrt, muss sich das Team schnell neu formieren. Der Rekordzuspruch unterstreicht zudem den wachsenden Zuspruch für den Frauenfußball in München.

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