Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Vielfalt
Philipp MeyerBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Vielfalt
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wählt neue Führung und erweitert seine Mitglieder
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat eine neue Führung gewählt und seine Reihen erweitert. Katharina Kaul und Uta Vossebrecker wurden in der ersten Sitzung des Gremiums einstimmig zur Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zudem wurde ein aktualisierter Aktionsplan für Inklusion verabschiedet, der die Barrierefreiheit und Repräsentation in der Stadt verbessern soll.
Die konstituierende Sitzung fand im Ratssaal des Bensberger Rathauses statt. Noch 2022 zählte der Beirat neun Mitglieder, nun ist er auf 13 Sitze angewachsen. Erstmals sind auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen dabei, was die Vielfalt der Stimmen im Gremium erweitert.
Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernimmt den Vorsitz. Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule wird als ihre Stellvertreterin fungieren. Beide wurden ohne Gegenstimmen gewählt.
Der Beirat entsandte zudem Mitglieder in die Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen bei lokalen Entscheidungen berücksichtigt werden. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Umstellung auf eine leichte und verständliche Sprache in offiziellen Dokumenten sowie im aktualisierten Aktionsplan.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement von Ehrenamtlichen und Organisationen für mehr Vielfalt. Er betonte ihre Bedeutung bei der Gestaltung einer inklusiveren Stadt. Der überarbeitete Aktionsplan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt.
Der erweiterte Beirat wird nun die Umsetzung des aktualisierten Plans vorantreiben. Menschen mit Behinderungen erhalten künftig mehr Mitspracherecht bei kommunalen Entscheidungen. Als nächster Schritt steht die Zustimmung durch den ASWDG-Ausschuss und den gesamten Stadtrat an.






