19 April 2026, 14:19

Berlin testet neues Wohnkonzept: Cluster-Wohnungen für mehr Gemeinschaft und Privatsphäre

Inneneinrichtung einer Wohnung in Berlin mit einem weißen Tisch mit einer Pflanze in einem Tablett, Stühlen, einem Sofa mit Kissen, einer Lampe, Regalen mit Gegenst"anden, einer Klimaanlage, Fotorahmen an der Wand, Fenstern und Deckenleuchten.

Berlin testet neues Wohnkonzept: Cluster-Wohnungen für mehr Gemeinschaft und Privatsphäre

Berlins Wohnungsanbieter WBM startet Anmeldung für erste Cluster-Wohnungen in der Stadt

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Das neue Projekt mit dem Namen Quartier Lilienthal soll eine Mischung aus Gemeinschaftswohnformen und privatem Rückzugsraum bieten. An der Köpenicker Straße gelegen, werden bis Juli 2026 acht speziell konzipierte Wohneinheiten entstehen.

Die Cluster-Wohnungen verbinden gemeinschaftliches Wohnen mit mehr Privatsphäre als klassische Wohngemeinschaften. Jede Einheit umfasst etwa 205 Quadratmeter mit sieben Schlafzimmern, mehreren Bädern sowie gemeinsamen Bereichen wie Küchen und Aufenthaltsräumen. Die WBM richtet sich dabei an bereits bestehende Wohngruppen, die sich gemeinsam – und nicht als Einzelpersonen – bewerben müssen.

Gemeinsam mit der STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft hat die WBM eine Plattform entwickelt, die Interessierten ohne bestehende WG bei der Suche nach passenden Mitbewohnern hilft. Matthias Borowski, Pressesprecher der WBM, bezeichnete das Modell als moderne Antwort auf den angespannten Berliner Wohnungsmarkt.

Sobald die Bewohner eingezogen sind, übernimmt die Wohngemeinschaft organisatorische Aufgaben, darunter die Suche nach Nachmietern bei Auszügen. Wie genau neue Mitglieder ausgewählt werden, steht jedoch noch nicht fest.

Das Quartier Lilienthal bietet Berlinerinnen und Berlinern eine neue Wohnoption, die Bezahlbarkeit mit Privatsphäre verbindet. Mit der nun geöffneten Anmeldung sollen die ersten Mieter bis Mitte 2026 einziehen. Die Initiative zeigt, wie geteiltes Wohnen an die sich wandelnden Bedürfnisse der Stadt angepasst wird.

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