19 April 2026, 20:15

BS Energy senkt Fernwärmepreise ab April 2026 und treibt Wärmewende voran

Eine Liniengrafik, die den durchschnittlichen Kosten pro Kilowattstunde elektrischer Energie im Bundesstaat 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

BS Energy senkt Fernwärmepreise ab April 2026 und treibt Wärmewende voran

BS Energy kündigt Änderungen bei den Fernwärmepreisen an – Senkungen ab April 2026

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Ab dem 1. April 2026 passt BS Energy seine Fernwärmepreise an. Die Anpassungen sind Teil umfassender Maßnahmen, um Klimaziele zu erreichen und die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Während einige Kunden von sinkenden Kosten profitieren, skizziert das Unternehmen zugleich seine Pläne für eine nachhaltige Wärmewende.

Preissenkungen entlasten Haushalte Die Änderungen führen für viele Verbraucher zu niedrigeren Heizkosten. Bei dem Tarif BS Fernwärme Klassik spart ein Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 12.000 Kilowattstunden (kWh) künftig rund 47 Euro pro Jahr – der Preis sinkt hier um etwa 2 Prozent. Noch stärker fällt die Entlastung beim variablen Tarif BS Fernwärme Plus aus: Hier reduziert sich der Preis um etwa 4 Prozent, was für ein Mehrfamilienhaus mit 6–8 Wohneinheiten eine jährliche Ersparnis von rund 357 Euro bedeutet.

Die Fernwärmepreise werden halbjährlich überprüft, wobei als Grundlage die Referenzwerte der vorherigen sechs bis zwölf Monate dienen. Die aktuellen Anpassungen stehen im Einklang mit verschärften Umweltvorgaben, darunter das Bundesgesetz zur Wärmeplanung und Dekarbonisierung der Wärmenetze (WPG). Dieses schreibt vor, dass bis 2030 mindestens 30 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energien oder unvermeidbarer Abwärme stammen müssen – bis 2040 steigt die Quote auf 80 Prozent. Das Niedersächsische Klimaschutzgesetz (NKlimaG) geht noch weiter: Hier ist bis 2040 eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien oder Abwärme vorgesehen.

BS Energy treibt Dekarbonisierung voran Das Unternehmen hat bereits konkrete Schritte eingeleitet: Seit April 2024 verzichtet BS Energy vollständig auf Steinkohle in der Energieerzeugung. Aktuell stammen bereits fast 35 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Quellen. Parallel entwickelt das Unternehmen einen langfristigen Transformationsplan, der technische und wirtschaftliche Strategien für die kommenden Jahre festlegt.

Günstigere Heizkosten und Klimaschutz im Einklang Ab April 2026 profitieren sowohl Ein- als auch Mehrfamilienhäuser von den Preissenkungen. Der Ausstieg aus der Kohle und der Ausbau erneuerbarer Energien bei BS Energy spiegeln die gesetzlichen Vorgaben wider. Mit seiner laufenden Transformation will das Unternehmen nicht nur die Klimaziele erfüllen, sondern auch bezahlbare Wärme für seine Kunden sichern.

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