Berliner Prozess um Millionenraub an Geldtransporter beginnt mit spektakulären Vorwürfen
Niklas BrandtBerliner Prozess um Millionenraub an Geldtransporter beginnt mit spektakulären Vorwürfen
In Berlin hat diese Woche der Prozess gegen drei Männer begonnen, die beschuldigt werden, 5,6 Millionen Euro von einem Geldtransportunternehmen gestohlen zu haben. Die Verhandlung vor dem Landgericht startete am Dienstagmorgen um 9:30 Uhr; weitere Termine sind bis Ende April angesetzt.
Der Raub ereignete sich am 21. Dezember 2025, als die Angeklagten laut Staatsanwaltschaft den Tresor des Unternehmens ins Visier genommen haben sollen. Zwei der Beschuldigten waren zum Zeitpunkt der Tat bei der Firma beschäftigt. Nach der mutmaßlichen Beuteverteilung versteckten sie das Geld an verschiedenen Orten.
Die Ermittler haben bereits rund 2,1 Millionen Euro sichergestellt, die mit der Straftat in Verbindung stehen. Nun streben sie die Einziehung weiterer 3,4 Millionen Euro an – der vermutete Rest der illegalen Beute. Bisher sind zwei Verhandlungstage festgelegt, die Fortsetzung des Prozesses ist bis zum 28. April geplant.
Im Mittelpunkt des Falls steht der Vorwurf des Diebstahls von 5,6 Millionen Euro sowie die Rückgewinnung der Beute. Bei einer Verurteilung droht den drei Männern – sie sind 28, 29 und 37 Jahre alt – die Einziehung der gesamten Summe. Der Prozess läuft noch; in den kommenden Wochen stehen weitere Verhandlungstermine an.






