27 April 2026, 18:16

Braunschweig plant neue Kita in der Weststadt – Entlastung für Familien in Sicht

Große Anlage mit einem grünen Bereich vorne, umgeben von einem Metallzaun, mit einem Weg, Bäumen, Masten, Bannern, einem geparkten Fahrrad, näheren Häusern und einem bewölktem Himmel, als der neue Spielplatz der Schule identifiziert.

Braunschweig plant neue Kita in der Weststadt – Entlastung für Familien in Sicht

Neue Kita in der Weststadt: Braunschweig plant Entlastung bei der Kinderbetreuung

In der Unstrutstraße in Braunschweigs Weststadt soll ein neues Kinderbetreuungszentrum entstehen. Die Stadt hat nun ein räumliches Konzept für die Einrichtung vorgestellt, das den akuten Mangel an Betreuungsplätzen im Stadtteil lindern soll. Über das Projekt wird am 17. Juni abgestimmt – bei Zustimmung könnte der Bau 2028 beginnen.

Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in ganz Braunschweig. Es fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze, sodass viele Familien ohne Betreuungsmöglichkeit bleiben. Auch die Versorgungsquote in Krippe und Kindergarten liegt deutlich unter den städtischen Zielvorgaben.

Die geplante Einrichtung soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe umfassen. Ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum fördert gesunde Ernährung und die Entwicklung sozialer Kompetenzen der Kinder. Das Zentrum entsteht in direkter Nachbarschaft zu bestehenden Gebäuden und wird vom Caritasverband Braunschweig betrieben.

Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten. Die Kosten sind durch einen Festpreisvertrag auf 10 Millionen Euro gedeckelt, die Finanzierung ist bereits im Haushalt 2025/2026 gesichert. Bei Genehmigung könnte der Bau 2028 starten und bis 2030 abgeschlossen werden.

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Martin Albinus, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt, bezeichnet die neue Kita als "wichtigen Schritt zur Stärkung der sozialen Infrastruktur in der Weststadt".

Der Verwaltungsausschuss entscheidet am 17. Juni über den Antrag. Bei grünem Licht würde die Einrichtung bis 2030 dringend benötigte Betreuungskapazitäten schaffen. Die modulare Bauweise und das feste Budget sollen Effizienz sichern – bei gleichzeitiger Deckung des lokalen Bedarfs.

Quelle