Chaos in Rummelsburg: Gewalteskalation bei Fußball-Derby mit Pyrotechnik und Hitlergrüßen
Mia SchmitzChaos in Rummelsburg: Gewalteskalation bei Fußball-Derby mit Pyrotechnik und Hitlergrüßen
Schwere Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo in Rummelsburg
Während des Fußballspiels zwischen Sparta Lichtenberg und BFC Dynamo ist es in Rummelsburg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Die Unruhen begannen, nachdem Anhänger des BFC Dynamo vor dem Stadion Pyrotechnik gezündet hatten, was zu einem massiven Polizeieinsatz führte.
Die Zwischenfälle eskalierten in der zweiten Halbzeit kurz vor der Nachspielzeit. Fans des BFC Dynamo entzündeten Fackeln und Feuerwerkskörper in der Nähe des Stadions, woraufhin die Polizei eingriff. Daraufhin wurden die Beamten mit Böllern, Glasflaschen und körperlichen Angriffen angegriffen.
Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel gegen 16:40 Uhr wegen des Chaos. Erst um 17:55 Uhr konnte die Partie fortgesetzt werden, nachdem die Behörden die Lage teilweise unter Kontrolle gebracht hatten. Die Polizei setzte körperliche Gewalt und Pfefferspray ein, um die Menge zu zerstreuen.
Bei den Ausschreitungen wurden mehrere Menschen verletzt, darunter ein Kind und ein Ordner. Zwölf Polizeibeamte erlitten ebenfalls Verletzungen, blieben aber im Einsatz. Rund 150 Polizisten, unterstützt von Bundeskräften, waren im Einsatz, um die Situation zu bewältigen.
Die Behörden erstatteten später zwei Strafanzeigen wegen schwerer Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Zwei Anhänger des BFC Dynamo müssen sich nun wegen des Verdachts verantworten, den Hitlergruß gezeigt zu haben – ein verbotenes, verfassungsfeindliches Symbol.
Das Spiel endete schließlich unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch; die Polizei wertet Beweismaterial aus den Unruhen aus. Den Beschuldigten drohen rechtliche Konsequenzen für ihr Verhalten während des Ereignisses.






