Denzlingen führt 2026 erweiterte Ganztagsbetreuung für Grundschüler ein
Philipp MeyerDenzlingen führt 2026 erweiterte Ganztagsbetreuung für Grundschüler ein
Denzlingen bereitet die Einführung der erweiterten Betreuung nach dem neuen Ganztagsförderungsgesetz vor
Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird Denzlingen für Erstklässler das erweiterte Betreuungsangebot gemäß dem Ganztagsförderungsgesetz (Ganztagsbetreuungsgesetz) einführen. Zudem können Schulen künftig bis zu 20 Tage pro Jahr schließen – so sehen es die aktualisierten Regelungen vor.
Die Gemeinde setzt dabei auf eine Zusammenarbeit mit dem örtlichen AWO-Verband und verzichtet auf den Aufbau einer eigenständigen Ganztagsgrundschule. Stattdessen wird ein Modell aus Kernbetreuungszeiten und Hortangeboten umgesetzt: Die Schulen übernehmen die Betreuung von 7:30 Uhr bis 13:00 oder 13:30 Uhr, danach folgt die Nachmittagsbetreuung im Hort bis 15:30 oder 17:00 Uhr.
Eltern haben künftig Anspruch auf acht Stunden Betreuung an Werktagen – inklusive der Schulferien. In den Ferien übernimmt der Hort in der Stuttgarter Straße die Betreuung von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr. Noch unklar sind jedoch die Kosten für die Eltern, da Denzlingen auf die endgültigen Förderrichtlinien des Landes Baden-Württemberg wartet.
Am 12. Mai 2026 wird der Gemeinderat über die konkrete Umsetzung der bundesweiten Vorgaben abstimmen.
Verlässliche Betreuung ab 2026 – mit Einschränkungen bei Schließzeiten Das neue System garantiert Erstklässlern ab 2026 eine verlässliche Ganztagsbetreuung. Die Denzlinger Schulen passen sich entsprechend an, wobei die Schließzeiten auf maximal 20 Tage pro Jahr begrenzt bleiben. Die endgültigen Elternbeiträge hängen von den noch ausstehenden Landeszuschüssen ab.






