10 June 2026, 16:14

DFB setzt bei WM 2026 klar auf Fußball statt auf politische Debatten

DFB-Präsident reagiert nicht 'hastig' auf WM-Vorfälle

DFB setzt bei WM 2026 klar auf Fußball statt auf politische Debatten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat vor der FIFA-Weltmeisterschaft seine Konzentration auf den Fußball bekräftigt. Das Turnier wird gemeinsam von Mexiko, Kanada und den USA ausgerichtet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf betonte, dass sich der Verband während des Turniers aus tagespolitischen Debatten heraushalten werde.

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Neuendorf erklärte, Fußball solle verbinden und nicht spalten. Er unterstrich die klare Haltung des DFB gegen Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus. Der Verband werde weiterhin seine Grundwerte hochhalten – darunter Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.

Der DFB erkennt an, dass Sport nicht im luftleeren Raum stattfindet. Dennoch werde man sich auf die Kernaufgabe konzentrieren: den Fußball. Obwohl der Verband in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden stehe, werde er während des Turniers nicht auf jede politische Äußerung oder Entwicklung reagieren.

Der DFB bleibt mit den zuständigen Stellen im Dialog, um die Lage vor Ort zu beobachten. Seine Position spiegelt einen Ausgleich wider zwischen der Wahrnehmung übergeordneter Themen und der Hingabe für den Sport. Während der gesamten Weltmeisterschaft wird der Fokus auf dem Fußball selbst liegen.

Quelle