Drei spektakuläre Bergrettungseinsätze in Freiburg an einem Wochenende
Philipp MeyerDrei spektakuläre Bergrettungseinsätze in Freiburg an einem Wochenende
Bergrettungsteams in Freiburg hatten ein einsatzreiches Wochenende
Nach drei separaten Vorfällen in der Region waren die Bergretter in Freiburg am vergangenen Wochenende, 25.–26. April 2026, stark gefordert. An beiden Tagen mussten Wanderer nach Stürzen an verschiedenen Orten dringend gerettet werden. Die ehrenamtlichen Helfer waren im Einsatz am Schauinsland, am Schlossberg sowie an den Gfällfelsen bei Oberried.
Der erste Alarm erreichte die Bergwacht Notschrei bereits am Samstagnachmittag: Ein Wanderer war am Schauinsland abgestürzt und klagte anschließend über gesundheitliche Probleme. Die Retter leisteten vor Ort Erste Hilfe und transportierten den Mann auf einer Vakuummatratze zum Kanonenplatz. Von dort aus wurde er in einen Rettungswagen verlegt, um weiter medizinisch versorgt zu werden.
Noch am selben Tag rückte das Freiburger Bergrettungsteam zum Schlossberg aus – in der Nähe eines Spielplatzes war ein 65-jähriger Mann gestürzt und benötigte Unterstützung. Die Einsatzkräfte stabilisierten seinen Zustand, bevor sie seinen sicheren Abtransport organisierten.
Am folgenden Tag wurden die Retter zu den Gfällfelsen bei Oberried gerufen. Eine Wanderin war dort ausgerutscht und eine steile Böschung hinuntergerutscht. Vor Ort wurde sie erstversorgt, ehe ein Rettungshubschrauber mit einer Winde eingesetzt wurde, um sie aus dem unwegsamen Gelände zu bergen. Der Einsatz in Oberried zog sich über mehrere Stunden hin und erforderte den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer.
Bei allen drei Vorfällen erhielten die verletzten Wanderer umgehend medizinische Versorgung und konnten sicher geborgen werden. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen führten die Bergrettungskräfte, unterstützt von Freiwilligen, die Einsätze professionell durch. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Verunglückten liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.






