DWV formiert Führung neu: Zwei Schlüsselpositionen werden besetzt
Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) hat zwei bedeutende Wechsel in der Führungsetage bekannt gegeben. Friederike Lassen übernahm am 1. November 2024 einen Vorstandsposten und löste damit Werner Diwald ab. Gleichzeitig wird Andreas Kuhlmann ab dem 1. Mai 2026 neuer Geschäftsführer des Verbands – als Nachfolger von Dr. Bernd Pitschak, der Mitte 2026 ausscheiden wird.
Der DWV, der mehr als 140 Institutionen, Unternehmen und 350 Einzelmitglieder vertritt, formiert seine Führung neu, um politischen Einfluss zu stärken. Ziel des Verbands ist es, die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette wirtschaftlich erfolgreich zu gestalten.
Friederike Lassens Berufung im November 2024 markierte die erste Veränderung im Vorstand. Sie folgte auf Werner Diwald und festigt damit das duale Führungsmodell des DWV. Dr. Bernd Pitschak, der 2024 in diese Struktur eingetreten war, wird den Verband am 30. Juni 2026 verlassen.
Der künftige Geschäftsführer Andreas Kuhlmann bringt Erfahrung aus seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Unternehmens- und Strategieberatung Christ & Company mit. Er betont die zentrale Rolle von Wasserstoff für die Energiewende, den Klimaschutz und die Industriepolitik. Seine Schwerpunkte liegen auf der Beschleunigung der Umsetzung, der Verbesserung regulatorischer Rahmenbedingungen und einer größeren Verlässlichkeit im Wasserstoffmarkt.
Kuhlmann zeigte sich begeistert von seiner künftigen Position. Für ihn ist Wasserstoff unverzichtbar, um die Energieversorgung zu sichern und die Klimaziele zu erreichen.
Die Führungswechsel beim DWV erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem der Verband seinen Einfluss ausbauen will. Mit Kuhlmanns Amtsantritt 2026 und Lassens bestehender Vorstandsrolle strebt der Verband an, das Wachstum im Wasserstoffsektor voranzutreiben. Im Fokus stehen dabei die Stärkung der politischen Interessenvertretung und die Förderung der Marktentwicklung.






