"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D und bewusste Abgrenzung von Roguelike-Trends
Emma Schmidt"Enter the Gungeon 2" setzt auf 3D und bewusste Abgrenzung von Roguelike-Trends
Dodge Roll, das Studio hinter Enter the Gungeon, arbeitet an einem Nachfolger seines erfolgreichen Roguelike-Shooters. Der ursprüngliche Titel, der das moderne Action-Roguelike-Genre mitgeprägt hat, feierte diesen Monat sein zehnjähriges Jubiläum. Mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren sind die Erwartungen an den Nachfolger entsprechend hoch.
Der Sequel wird das Kern-Gameplay des ersten Teils bewahren, wechselt jedoch zu einem 3D-Artstyle – eine bemerkenswerte Abkehr vom ursprünglichen 2D-Look.
Designer Dave Crooks äußert sich kritisch über den aktuellen Zustand von Roguelike-Spielen. Viele moderne Titel wie Vampire Survivors oder Balatro setzten seiner Meinung nach zu stark auf fortschrittsbasierte Mechaniken, die an Glücksspiel erinnern. Solche Spielereien, so Crooks, hielten Spieler auf künstliche Weise gefangen, statt sie wirklich zu fesseln.
Dodge Roll geht mit Enter the Gungeon 2 einen anderen Weg. Das Team möchte dem Mix aus Roguelike-Struktur und Bullet-Hell-Kämpfen des ersten Teils treu bleiben. Crooks und Co-Designer David Drucker prägen die Richtung des Sequels und setzen bewusst auf Abgrenzung von den kritisierten Trends.
Die Entwicklung läuft noch, doch das Endergebnis wird ihre Vision widerspiegeln: Obwohl der Artstyle nun in 3D umgesetzt wird, bleiben die präzisen Mechaniken und das chaotische Tempo, die den Originaltitel so besonders machten. Ein Release-Termin steht noch nicht fest, doch die Entwicklung deutet auf eine bewusste Abkehr von aktuellen Roguelike-Trends hin.
Indem das Studio auf die Stärken des ersten Teils setzt, will Dodge Roll ein Erlebnis schaffen, das sich zugleich frisch und vertraut anfühlt. Fans des Originals werden gespannt verfolgen, wie das Team Innovation und Tradition in Einklang bringt.






