EU erreicht 2025 Rekordzahl von 64,2 Millionen Migranten – Deutschland bleibt Spitzenreiter
Philipp MeyerEU erreicht 2025 Rekordzahl von 64,2 Millionen Migranten – Deutschland bleibt Spitzenreiter
Die Zahl der Migrantinnen und Migranten in den EU-Ländern erreichte 2025 mit 64,2 Millionen einen neuen Höchststand. Deutschland blieb das beliebteste Zielland und beherbergte bis Ende des Jahres fast 18 Millionen ausländische Staatsbürger. Auch in mehreren anderen Ländern stieg die Zahl der Zuwanderer deutlich an.
Deutschland führte als wichtigstes Ziel für Migranten innerhalb der EU. Das Land nahm 2025 rund 2,7 Millionen Geflüchtete auf – mehr als jeder andere Mitgliedstaat. Auffällig war zudem, dass ein Großteil der Migranten im erwerbsfähigen Alter war: 72 Prozent gehörten dieser Gruppe an.
Frankreich folgte als zweitwichtigstes Aufnahmeland mit 9,6 Millionen Migrantinnen und Migranten. Im Laufe des Jahres gewährte das Land etwa 751.000 Menschen Schutz. Spanien verzeichnete unterdessen einen deutlichen Anstieg: Die Zahl der Zuwanderer wuchs um rund 700.000 auf 9,5 Millionen.
Italien zählte bis Ende 2025 insgesamt 6,9 Millionen Migranten. Gemeinsam mit Spanien, Frankreich und Deutschland bearbeiteten diese vier Länder fast drei Viertel aller in der EU gestellten Asylanträge.
Auch kleinere Staaten wiesen im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungsgröße hohe Migrantenanteile auf. Luxemburg, Malta und Zypern meldeten die höchsten Quoten an Zuwanderern im Vergleich zu ihren Gesamtbevölkerungen.
Die Zahlen von 2025 bestätigen die EU als einen der wichtigsten Zielorte für Migranten und Geflüchtete. Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien verarbeiteten den Großteil der Asylgesuche, während kleinere Länder überproportional große Migrantengemeinschaften beherbergten. Die Daten spiegeln die anhaltenden Migrationsbewegungen auf dem Kontinent wider.






