Frankfurt plant lebendiges Quartier im Gutleutviertel mit innovativem Wettbewerb
Mia SchmitzFrankfurt plant lebendiges Quartier im Gutleutviertel mit innovativem Wettbewerb
In Frankfurt ist ein mehrstufiger Planungswettbewerb gestartet worden, um städtebauliche Konzepte für das westliche Gutleutviertel zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, das rund 32 Hektar große Gebiet in ein lebendiges, gemischt genutztes Quartier zu verwandeln. Stadtbehörden, Anwohner:innen und Fachleute werden gemeinsam die Pläne gestalten.
Der Wettbewerb soll ein klimagerechtes Viertel schaffen, das Wohnraum, Arbeitsplätze und urbane Produktion verbindet. Zu den Zielen gehören eine vielfältige Nutzung, innovativer Wohnungsbau, nachhaltige Mobilitätslösungen und ökologische Nachhaltigkeit. Der siegreiche Entwurf wird die Grundlage für den Bebauungsplan und die Flächenaufteilung bilden.
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft und Energie stellt für die Umgestaltung 950.000 Euro bereit. Bestehende Gebäude wie ein ehemaliges Hochregallager und eine nicht mehr genutzte Kinderkrippe sollen im Rahmen des Projekts umgenutzt werden. Die zentrale Lage des Viertels und die gute Verkehrsanbindung sollen Anwohner:innen, Unternehmen und Besucher:innen anziehen.
Das neue Quartier wird eine vielfältige Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Sozialräumen bieten. Das Ergebnis des Wettbewerbs wird die künftige Entwicklung des Gebiets prägen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt, um Gutleut-West zu einem modernen, funktionalen Stadtteil umzugestalten.






