Frankfurt setzt auf Bewegung: Zwei neue kostenlose Sportboxen eröffnet
Philipp MeyerFrankfurt setzt auf Bewegung: Zwei neue kostenlose Sportboxen eröffnet
Frankfurt erweitert kostenloses Sportgeräte-Angebot mit zwei neuen "Sportboxen"
In Frankfurt sind nun zwei weitere "Sportboxen" in Betrieb gegangen – eine im Rennbahnpark und eine im Louisa-Sport-Jugendpark. Damit steigt die Zahl der Standorte in der Stadt auf acht, an denen Bürgerinnen und Bürger kostenlos Trainingsgeräte nutzen können. Die Initiatoren erhoffen sich, dass das Projekt mehr Menschen zu Bewegung motiviert und gleichzeitig die Nachbarschaft stärkt.
Die Sportboxen funktionieren über eine App, mit der Nutzerinnen und Nutzer Geräte wie Battle Ropes oder andere Trainingsutensilien ausleihen können. Jeder Standort bietet dabei unterschiedliche Ausrüstung an, die auf die lokalen Bedürfnisse zugeschnitten ist. So liegt der Fokus am Campus Westend auf Mannschaftssport-Artikeln, während am Gustavsburgplatz vor allem Basketball- und Badminton-Ausrüstung bereitsteht.
Vier der Boxen wechseln regelmäßig ihren Standort, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Ziel der Aktion ist es, finanzielle Hürden abzubauen und Sport für alle zugänglicher zu machen. Zwar sind lokale Vereine und Gemeinschaftsgruppen aufgerufen, die Boxen als Paten zu übernehmen und zu sozialer Begegnungsstätten auszubauen, doch sind den aktuellen acht Standorten noch keine konkreten Organisationen zugeordnet.
Mittlerweile umfasst das Projekt acht Standorte in ganz Frankfurt, und eine weitere Ausweitung ist geplant. Durch das kostenlose Angebot und die wechselnden Standorte will die Stadt die körperliche Aktivität fördern und Nachbarn zusammenbringen. Die Boxen können ab sofort über die dazugehörige App genutzt werden.






