Frankfurts neues GA8-Projekt: Wie zwei Türme die Skyline verändern werden
Philipp MeyerFrankfurts neues GA8-Projekt: Wie zwei Türme die Skyline verändern werden
Im Frankfurter Bahnhofsviertel nehmen die Pläne für ein großes neues Bauvorhaben konkrete Formen an. Das GA8-Projekt sieht ein Hochhausensemble vor, das Wohnraum, Gewerbe und öffentliche Flächen vereint. Es soll die Skyline der Stadt prägen und sich gleichzeitig harmonisch in das städtische Gefüge einfügen.
Das Vorhaben umfasst zwei Türme, die bewusst so gestaltet sind, dass sie sich in das bestehende Umfeld einfügen. Grundlage bildet Frankfurts Hochhausentwicklungsplan, der Vorgaben zu Höhe, Design und der Einheitlichkeit der Skyline vorgibt.
Im Erdgeschossbereich wird der öffentliche Zugang im Vordergrund stehen, um Fußgängeraktivität und lebendige Straßenatmosphäre zu fördern. Zudem knüpft das Projekt an die Kulturmile des Viertels an und bietet Raum für kulturelle Einrichtungen, Künstlerateliers und Begegnungsstätten für die Gemeinschaft.
Das Frankfurter Architekturbüro Ferdinand Heide Architekten hatte den Siegerentwurf eingereicht, der nun weiter ausgearbeitet wird. Aktuell laufen detaillierte Genehmigungsverfahren, darunter statische und technische Prüfungen. Mit dem Baubeginn ist jedoch erst in einigen Jahren zu rechnen, da die bestehenden Gebäude auf dem Gelände voraussichtlich bis mindestens Ende der 2020er-Jahre genutzt werden.
Das GA8-Projekt durchläuft weiterhin die Planungsphasen. Mit seiner gemischten Nutzung und kulturellen Verankerung könnte es einen Teil des Frankfurter Stadtkerns neu definieren. Abriss und Bauarbeiten werden erst beginnen, sobald die aktuellen Gebäude geräumt sind.






