Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Philipp MeyerFußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit einzigartigem Fußballturnier in Bergisch Gladbach
Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" ging in Bergisch Gladbach ein besonderes Fußballturnier über die Bühne – der Höhepunkt der diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus. Neun Mannschaften traten ohne Schiedsrichter gegeneinander an, im Mittelpunkt standen Fairness, Teamgeist und das gemeinsame Eintreten gegen Diskriminierung.
Das unter dem Namen "Kick gegen Rassismus" ausgetragene Turnier bildete den Abschluss der diesjährigen Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Die Veranstaltung am 29. März war Teil eines zweiwöchigen Programms mit über 30 Veranstaltungen – von Theateraufführungen und Filmvorführungen bis hin zu Workshops und Ausstellungen – das vom 16. bis 29. März stattfand.
Lokale Organisatoren, das "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", führten die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz durch. Das 2024 gegründete Bündnis vereint mittlerweile mehr als 30 Partnerorganisationen mit dem Ziel, eine inklusive, vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft zu fördern.
Neun Teams spielten ohne Schiedsrichter um den Sieg, jede Mannschaft erhielt ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Zwar ging der Pokal an den Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch betonten die Veranstalter, dass Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt wichtiger seien als das Ergebnis. Über 40 lokale Organisationen unterstützten die zweiwöchige Kampagne und unterstrichen damit die Botschaft der Solidarität.
Das Turnier bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe, die sich gegen Rassismus und für die Stärkung der Menschenwürde einsetzt. Ohne Schiedsrichter auf dem Platz setzten die Spielerinnen und Spieler auf Vertrauen und Zusammenarbeit. Die Arbeit des Bündnisses geht unterdessen weiter – getragen von einem wachsenden Netzwerk lokaler Partner, die sich für Vielfalt und Gleichberechtigung engagieren.






