Goslar testet Tempo-30-Zone für mehr Sicherheit im Stadtteil Ohlhof
Philipp MeyerGoslar testet Tempo-30-Zone für mehr Sicherheit im Stadtteil Ohlhof
Goslar führt ab 9. April sechsmonatige Testphase für Tempo-30-Zone ein
Ab dem 9. April testet Goslar für sechs Monate eine Tempo-30-Zone auf der Ohlhofbreite und der Kurt-Schumacher-Allee. Ziel des Modells ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität im Stadtteil Ohlhof zu verbessern.
Mit der Maßnahme soll die durchschnittliche Geschwindigkeit auf ein V85-Niveau von 36 km/h gesenkt werden – das bedeutet, dass nicht mehr als 15 Prozent der Autofahrer schneller als dieser Wert fahren sollten. Innerhalb der Zone gilt künftig die Vorfahrtsregel "rechts vor links". Während der Testphase sind keine Geschwindigkeitskontrollen geplant.
Das Vorhaben wird sowohl vom örtlichen Ohlhof-Nachbarschaftsverein als auch vom Goslarer Stadtrat unterstützt. Eine Petition für verkehrsberuhigende Maßnahmen hatte bereits 238 Anwohnerunterstützung gesammelt. Zwar liegen keine öffentlich zugänglichen Unfallstatistiken für die betroffenen Straßen der vergangenen drei Jahre vor, detaillierte Daten können jedoch bei der Polizei Niedersachsen oder dem städtischen Verkehrsamt angefragt werden.
Während des Versuchszeitraums wird die Stadt regelmäßig Verkehrsuntersuchungen durchführen, um die praktischen Auswirkungen der Zone zu bewerten. Sollte das Ziel der Geschwindigkeitsreduzierung erreicht werden, könnte die Tempo-30-Regelung dauerhaft beibehalten werden.
Die Testphase läuft bis Oktober, wobei die Wirkung kontinuierlich überprüft wird. Bei Erfolg könnte die niedrigere Geschwindigkeitsbegrenzung langfristig bestehen bleiben. Noch hat die Stadt keine weiteren Details bekannt gegeben, wie die endgültige Entscheidung getroffen wird.






