Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben
Emma SchmidtGraham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben
Der Autor Graham Linehan wirft der BBC vor, ihn in der langjährigen Arztserie Doctors in negativer Weise dargestellt zu haben. Er behauptet, die Figur des Dr. Graham Elton – ein geschiedener und transfeindlicher Arzt – sei direkt von seinem Privatleben und seinen Ansichten inspiriert. Die BBC wies diese Vorwürfe entschlossen zurück und bezeichnete die Figur als rein fiktiv.
Linehans Vorwürfe konzentrieren sich auf Dr. Graham Elton, einen Arzt mittleren Alters in Doctors, der durch aggressives transfeindliches Verhalten auffällt. Die Figur ist von seiner Frau getrennt – ein Detail, das Linehan als Spiegelung seiner eigenen Scheidung von Helen Serafinowicz im Jahr 2020 deutet. Die Trennung erfolgte nach öffentlicher Kritik an seinen anti-transgender-Positionen; das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.
Die BBC reagierte über einen Sprecher und erklärte, Linehans Behauptungen seien haltlos. Man betonte, dass die Charaktere in Doctors vollständig fiktiv seien und keine realen Vorbilder hätten. Eine weitere offizielle Stellungnahme oder Begründung für die Darstellung Dr. Eltons blieb aus.
Linehans öffentliche Haltung zu Transgender-Themen hatte bereits zuvor für Kontroversen gesorgt. 2023 wurde sein Auftritt beim Edinburgh Fringe Festival aufgrund seiner Ansichten abgesagt. Die letzte Staffel von Doctors, die 2024 ausgestrahlt wurde, markierte das Ende der 24-jährigen Serie.
Die BBC hält weiterhin daran fest, dass Dr. Graham Elton eine fiktive Figur ohne Bezug zu Linehan sei. Der Streit entzündet sich, während Doctors seine lange Sendegeschichte beendet. Weitere Kommentare vonseiten der BBC oder BBC Studios zu dem Vorfall liegen nicht vor.






