03 April 2026, 20:18

Halle bekommt ein Millionenprojekt für Einheit und europäische Transformation bis 2030

Alte Karte von Stuttgart, Deutschland, zeigt Stadtgrenzen, Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit detaillierten Textanmerkungen.

Halle bekommt ein Millionenprojekt für Einheit und europäische Transformation bis 2030

In Halle (Saale) entsteht ein neues kulturelles und wissenschaftliches Zentrum. Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation erhält bis 2030 bis zu 100 Millionen Euro Bundesförderung. Das Projekt soll einen Ort schaffen, an dem Forschung, Debatten und gesellschaftliche Teilhabe zu zentralen Zukunftsfragen zusammenfließen.

Die Entwicklung des Zentrums wird von der neu gegründeten Stiftung Deutsche Einheit und Europäische Transformation vorangetrieben, die 2024 ins Leben gerufen wurde. Unterstützt von der Bundesregierung (BMK und BKM) sind zudem das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt Halle, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) beteiligt. Hinzu kommen Sachleistungen und Eigenmittel der Stadt.

Am Mittwoch bestätigte das Bundeskabinett die Berufung von Uta Bretschneider zur Programmdirektorin und Sprecherin der Geschäftsführung des Zentrums. Sie wird das Amt am 1. Mai 2026 antreten. Bretschneider, derzeit Direktorin des Leipziger Zeitgeschichtlichen Forums, gilt als Expertin für innovative Ansätze zu Transformation und gesellschaftlicher Teilhabe.

Das Zukunftszentrum beschreibt sie als einen Ort, der den europäischen Zusammenhalt, die Demokratie und den sozialen Zusammenhalt stärken soll. Mit Begeisterung blicke sie darauf, gemeinsam mit ihrem Team ein dynamisches, offenes Zentrum mit nationaler und europäischer Strahlkraft aufzubauen. Geplant sind Debatten, Forschungsprojekte und öffentliche Diskussionsformate zu drängenden Fragen der Gegenwart.

Als Forum soll das Zentrum unterschiedliche Perspektiven und Forschungsergebnisse zusammenbringen. Mit Bundesförderung und regionalen Partnern wird es zu einer zentralen Plattform für die Gestaltung von Debatten über Einheit und Wandel. Unter Bretschneiders Leitung werden ab Mitte 2026 Bau und inhaltliche Ausrichtung vorangetrieben.

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