IAA TRANSPORTATION 2026: Rekordbeteiligung und volle Hallen für grüne Logistiklösungen
Philipp MeyerIAA TRANSPORTATION 2026: Rekordbeteiligung und volle Hallen für grüne Logistiklösungen
IAA TRANSPORTATION 2026: Vom 15. bis 20. September in Hannover – fast ausgebucht und mit Rekordbeteiligung
Vom 15. bis 20. September 2026 öffnet die IAA TRANSPORTATION in Hannover ihre Tore. Wie die Veranstalter bestätigten, sind nahezu alle Ausstellungshallen bereits vollständig ausgebucht – eine zusätzliche Halle wurde aufgrund der hohen Nachfrage eingerichtet. Im Mittelpunkt der Messe stehen zukunftsweisende Transportlösungen, darunter Elektro- und Wasserstofffahrzeuge, autonome Technologien sowie KI-gestützte Logistik.
In diesem Jahr liegt der Fokus besonders auf batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Antrieben, vernetzten Fahrzeugen und softwaredefinierter Mobilität. Schwerlastverkehr ist derzeit für fast 30 % der CO₂-Emissionen im europäischen Straßengüterverkehr verantwortlich – ein Grund, warum die Branche verstärkt auf saubere Technologien setzt.
Die IAA Conference erhält mit der Halle 18 einen eigenen Bereich mit drei Bühnen für Diskussionen zu Innovation und Politik. Gleichzeitig kommen 70 % der Aussteller aus dem Ausland, davon 26 % erstmals auf der IAA. Ein beträchtlicher Anteil – 27 % – stammt aus Asien.
Beim IAA Experience-Bereich präsentieren 16 Aussteller 65 Fahrzeuge für Probefahrten, von denen 75 % elektrisch betrieben werden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) fordert zudem einen schnelleren Ausbau der Lade- und Wasserstofftankstellen. Gleichzeitig warnt er, dass die verschärften CO₂-Vorgaben für Lkw frühzeitig überprüft werden müssten, um Klimaziele und Wettbewerbsfähigkeit der Branche in Einklang zu bringen.
Die Messe vereint globale Aussteller und Newcomer und spiegelt das große Interesse an nachhaltigen Transportlösungen wider. Mit erweiterten Hallen und einem vollgepackten Programm will die IAA TRANSPORTATION 2026 Fortschritte in der emissionsfreien Logistik und intelligenten Mobilität vorantreiben. Veranstalter und Branchenvertreter drängen weiterhin auf Infrastrukturausbau und flexible Regulierungen, um diese Entwicklungen zu unterstützen.






