19 April 2026, 10:15

Mainz startet digitale Bauanträge – ein Meilenstein für effizientere Verwaltung

Eine Stadtstraße mit hohen Gebäuden, Balkonen, Schildern, Straßenlaternen, Ampeln, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Mainz startet digitale Bauanträge – ein Meilenstein für effizientere Verwaltung

Mainz führt digitale Bauanträge ein – ein Schritt in Richtung moderner Verwaltung

Als Teil ihrer Bemühungen, die öffentliche Verwaltung zu modernisieren, führt Mainz digitale Bauanträge ein. Die Umstellung folgt Änderungen im Landesbaurecht und soll Verfahren für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen vereinfachen. Stadtvertreter bezeichnen den Schritt als wichtigen Meilenstein hin zu mehr Effizienz und Transparenz.

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Der Wechsel zu Online-Anträgen erfolgt nach Anpassungen der Bauordnung und der Dokumentenprüfrichtlinien in Rheinland-Pfalz. Mainz hat bereits die technischen Systeme eingerichtet, die für die elektronische Einreichung, Prüfung und Genehmigung von Anträgen erforderlich sind.

Die Umstellung wird schrittweise erfolgen. Zunächst können Antragstellende noch Papierdokumente parallel zu digitalen Unterlagen einreichen. Langfristig plant die Stadt jedoch, physische Formulare vollständig abzuschaffen und den gesamten Prozess – von der Antragstellung bis zur endgültigen Genehmigung – rein digital abzuwickeln.

Bürgermeister Nino Haase betonte die Vorteile: Digitale Genehmigungen würden die Verwaltungsarbeit beschleunigen, transparenter gestalten und zukunftsfähiger machen. Ludwig Holle, Leiter des Bauamts, ergänzte, dass das neue System die Kommunikation zwischen Antragstellenden und Behörden deutlich vereinfachen werde.

Wirtschaftsverbände begrüßen die Neuerung. Karina Szwede, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Rheinhessen, bezeichnete eine effiziente Verwaltung als entscheidenden Faktor für wirtschaftliches Wachstum. Die IHK wies zudem darauf hin, dass weniger Bürokratie lokalen Unternehmen mehr Spielraum für ihr Kerngeschäft verschaffe.

Um den Übergang zu erleichtern, wird Mainz einen detaillierten Zeitplan auf Basis der Erfahrungen aus der Anfangsphase erstellen. Ziel ist es, Störungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig eine vollständige Umstellung auf digitale Abläufe zu gewährleisten.

Das neue System ermöglicht es Antragstellenden, Bauanträge online einzureichen, ihren Bearbeitungsstatus zu verfolgen und Genehmigungen digital zu erhalten. Die Stadtführung erwartet kürzere Bearbeitungszeiten und weniger Verzögerungen bei Bauprojekten. Der vollständige Übergang hängt davon ab, wie reibungslos die erste Phase verläuft und wie schnell sich die Nutzer an die digitalen Prozesse anpassen.

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