Malerische Radtour am Niederrhein: 30 Kilometer durch Geschichte und Natur
Emma SchmidtMalerische Radtour am Niederrhein: 30 Kilometer durch Geschichte und Natur
Radroute des Monats Mai: Durch malerische und historische Stätten am Niederrhein
Die Mai-Radroute des Monats führt Radfahrer durch die reizvolle und geschichtsträchtige Landschaft der Region Niederrhein. Die 30 Kilometer lange Strecke beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich vorbei an jahrhundertealten Kirchen, Klöstern und Sehenswürdigkeiten. Unterwegs erwarten die Radler mittelalterliche Architektur, geschützte Naturlandschaften und verborgene kulturelle Schätze.
Der Start erfolgt am KP 38 in Schwalmtal-Amern, bevor es an der St.-Peter-Kirche in Born vorbeigeht. Diese historische Kirche, erstmals 1136 urkundlich erwähnt, ist ein frühes Highlight der Tour. Von dort aus führt die Route weiter zum KP 9, wo der Weg in die Happelter Heide eintritt – ein geschütztes Landschaftsgebiet von besonderer Naturschönheit.
Ein kleiner Abstecher führt zur katholischen St.-Gertrudis-Kirche am KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Das 1460 erbaute, dreischiffige Backsteingebäude ist ein herausragendes Beispiel spätmittelalterlicher Architektur. Weiter geht es zum KP 27 in Brüggen, wo das Kreuzherrenkloster mit der St.-Nikolaus-Kirche liegt.
Die Strecke führt anschließend zur St.-Martins-Kirche am KP 10 in Oberkrüchten, einem barocken Bau mit spätgotischem Chor. Im Kontrast dazu steht die ältere St.-Laurentius-Kirche am KP 26 in Niederkrüchten-Elmpt, deren Ursprünge durch eine Marienglocke aus dem Jahr 1441 belegt sind. In der Nähe, am KP 39, befindet sich die St.-Maria-an-den-Heiden-Kapelle, die einen flämischen Schnitzaltar aus Antwerpen beherbergt.
Bevor die Tour endet, passiert man den Mühlenturm, ein Wahrzeichen aus dem 19. Jahrhundert. Das Ziel liegt am KP 24 in Waldniel, wo die St.-Michaels-Kirche – lokal auch „Schwalmtaler Dom“ genannt – auf die Radfahrer wartet.
Die Route verbindet Geschichte, Natur und Architektur zu einem einzigartigen Erlebnis. Radfahrer entdecken Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, ein mittelalterliches Kloster und eine geschützte Heidelandschaft. Der Weg lädt dazu ein, weniger bekannte Sehenswürdigkeiten zu erkunden und gleichzeitig die ländliche Idylle des Niederrheins zu genießen.






