14 March 2026, 12:15

Massenprügelei bei VfB Lübeck gegen HSV II: Neun Verletzte und Pyro-Einsatz

Ein Fußballspiel im Stadion mit sechs Spielern, drei Fußballen, vielen Zuschauern in Regenschirmen haltend, und mehreren Kameraleuten.

Chaos in der Regionalliga - Neun Verletzte nach Fußballspiel - Massenprügelei bei VfB Lübeck gegen HSV II: Neun Verletzte und Pyro-Einsatz

Ein Fußballspiel zwischen dem VfB Lübeck und der zweiten Mannschaft des Hamburger SV eskalierte in Gewalt, nachdem es unter rivalisierenden Fans zu einer Massenprügelei gekommen war. Bei den Auseinandersetzungen wurden mehrere Personen verletzt. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet.

Die Unruhen begannen während der Partie, als sich mehr als 50 Personen an einer großflächigen Schlägerei zwischen gegnerischen Anhängern beteiligten. Die Polizei griff ein, um die Gruppen zu trennen, und nahm die Personalien der Beteiligten auf. Neun Menschen erlitten leichte Verletzungen durch die Krawalle, sechs weitere wurden bei der Prügelei selbst verletzt.

Drei Heimfans im Block des VfB Lübeck mussten zudem wegen Rauchgasvergiftung behandelt werden, nachdem Pyrotechnik gezündet worden war. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, wurden verstärkte Streifen um das Stadion eingesetzt.

Die Behörden bestätigten inzwischen, dass die Aufklärung des Vorfalls aufgrund der hohen Zahl an Beteiligten Zeit in Anspruch nehmen werde. Zwar ist die genaue Zahl der direkt mit der Schlägerei zusammenhängenden Verletzungen noch unklar, doch die Polizei hat bereits verschärfte Maßnahmen für künftige Spiele angekündigt. Dazu gehören strengere Sicherheitskontrollen, zusätzliche Schulungen für das Personal sowie schärfere Beschränkungen für das Mitführen von Pyrotechnik an den Einlassbereichen.

Der Vorfall hat zu verschärften Sicherheitsvorkehrungen für anstehende Fußballveranstaltungen in der Region geführt. Die Polizei wird die Ursachen der Auseinandersetzung weiter untersuchen, mit dem Ziel, ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. Die Verletzten erhielten medizinische Versorgung; schwerwiegende Verletzungen wurden nicht gemeldet.

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