Matanovićs Kampfgeist treibt Freiburg ins Europa-League-Halbfinale gegen Braga
Niklas BrandtMatanovićs Kampfgeist treibt Freiburg ins Europa-League-Halbfinale gegen Braga
SC Freiburg kämpft um den Einzug ins Europa-League-Finale und will als dritte deutsche Mannschaft innerhalb von fünf Jahren diese Runde erreichen. Stürmer Igor Matanović warnte den SC Braga, dass bereits ein einziges Tor im heimischen Stadion die Partie zu ihren Gunsten wenden könnte. Der 29-Jährige, der als Kind kroatischer Kriegsflüchtlinge in Hamburg geboren wurde, zählt in dieser Saison zu den herausragenden Spielern des Teams.
Matanović wechselte 2023 zum SC Freiburg, nachdem er zuvor für den FC St. Pauli, Eintracht Frankfurt und den Karlsruher SC gespielt hatte. Seine Ballhaltefähigkeiten und technische Klasse haben den Angriff der Breisgauer revolutioniert – besonders in der Kombination mit Johan Manzambi und Yuito Suzuki. Mit acht Ligatreffern und zwei Toren in den K.-o.-Runden ist er zu einer der konstantesten Stützen des Teams geworden.
Nun brennt er darauf, die Niederlage aus dem Hinspiel gegen Braga im Halbfinale zu rächen. Sein Selbstvertrauen speist sich auch aus Freiburgs beeindruckender Heimstatistik: zehn Siege in Folge in der Europa League über mehrere Spielzeiten hinweg.
Unterdessen hatte Mannschaftskapitän Christian Günter mit ganz anderen Herausforderungen zu kämpfen. Nach sechs Jahren als Spitzenspieler verbrachte er einen Großteil dieser Saison auf der Bank. Doch kürzlich kehrte er in die Startelf zurück – beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg half er mit, ein wichtiges Unentschieden zu sichern.
Matanovićs aktuelle Form und Freiburgs Heimvorteil lassen ein spannendes Rückspiel erwarten. Ein Sieg würde sie dem Finale einen Schritt näherbringen und ihre starke europäische Saison fortsetzen. Die Erfahrungen des Stürmers in deutschen und kroatischen Jugendnationalmannschaften unterstreichen zusätzlich seinen Willen, diesen Wettbewerb für sich zu entscheiden.






