Königin Camilla sagte: Meghan 'verzaubert' Prinz Harry - Neues Buch vertieft Graben zwischen Harry, Meghan und dem Königshaus
Der Bruch zwischen Prinz Harry, Meghan Markle und der britischen Königsfamilie hat sich durch die Veröffentlichung eines neuen Buches weiter vertieft. "Verrat: Macht, Täuschung und der Kampf um die Zukunft des Königshauses" des Biografen Tom Bower greift langjährige Spannungen auf, die bereits lange vor dem Rückzug der Sussexes im Jahr 2020 begannen. Die öffentliche Meinung über das Paar bleibt gespalten – während jüngere Zielgruppen und Länder des Commonwealth mehr Unterstützung zeigen, fallen die Umfragewerte in Großbritannien deutlich kritischer aus.
Die Reibereien zwischen Prinz Harry und seinem Bruder, Prinz William, traten bereits vor Harrys Hochzeit mit Meghan Markle 2018 zutage. William soll Harry damals geraten haben, die Beziehung zu verlangsamen – ein frühes Anzeichen für Bedenken. Später weiteten sich die Konflikte aus und bezogen auch Prinzessin Kate mit ein, die gemeinsam mit William Sorgen über Meghans Einfluss auf Harry äußerte.
Meghan Markle beschrieb wiederholt, sich innerhalb des Königshauses isoliert und im Stich gelassen gefühlt zu haben. Dieses Gefühl der Ausgrenzung trug maßgeblich zu der Entscheidung der Sussexes bei, im Januar 2020 als aktive Royals zurückzutreten und in die USA überzusiedeln. Ihrem Schritt ging eine Phase wachsender Unzufriedenheit voraus, die in explosiven Interviews gipfelte – darunter das Gespräch mit Oprah Winfrey 2021 und eine spätere Netflix-Dokumentation.
Die Königsfamilie hält sich weiterhin an ihre traditionelle Devise "Never complain, never explain" (sinngemäß: "Keine Klagen, keine Rechtfertigungen"), doch gelegentliche Indiskretionen und Äußerungen aus Palastkreisen deuten auf anhaltende Zerwürfnisse hin. Königin Camilla soll Freunden gegenüber geäußert haben, Harry sei von Meghan "gehirngewaschen" worden – eine Aussage, die die Tiefe des Konflikts unterstreicht. Bowers neues Buch rückt diese privaten Streitigkeiten erneut in den öffentlichen Fokus und befeuert die Debatte über die Zukunft der Monarchie.
Der Rückzug der Sussexes und ihre anschließenden öffentlichen Stellungnahmen haben bleibende Gräben hinterlassen. Während Umfragen in Großbritannien eine sinkende Unterstützung für das Paar zeigen – besonders nach ihren Medienauftritten –, bleiben jüngere Generationen und Commonwealth-Staaten eher wohlwollend gestimmt. Der offizielle Schweigekurs des Königshauses steht im Kontrast zu den hartnäckigen Indiskretionen, die den Streit kontinuierlich in der Öffentlichkeit halten.