NHL kehrt nach 15 Jahren mit regulären Saison-Spielen nach Deutschland zurück
Emma SchmidtStützles Senators reisen nach Düsseldorf für NHL-Spiele - NHL kehrt nach 15 Jahren mit regulären Saison-Spielen nach Deutschland zurück
Die NHL bringt nach 15 Jahren erstmals wieder Spiele der regulären Saison nach Deutschland. Am 18. und 20. Dezember treffen die Ottawa Senators und die Chicago Blackhawks in Düsseldorf aufeinander. Der deutsche Stürmer Tim Stützle, der für Ottawa spielt, wird in beiden Partien auflaufen – Teil der erneuerten Europa-Offensive der Liga.
Das letzte NHL-Spiel der regulären Saison in Deutschland fand 2011 statt, als die Buffalo Sabres in Berlin antraten und der deutsche Verteidiger Christian Ehrhoff im Kader stand. Seither gab es keine regulären Saisonbegegnungen mehr in Europa – bis jetzt.
Die Liga investiert rund 100 Millionen Euro, um ihre Präsenz auf dem Kontinent auszubauen, wobei Deutschland im Mittelpunkt steht. Nach dem neuen Plan sollen in den kommenden drei Jahren jährlich Spiele im Land stattfinden, wobei die Austragungsorte jährlich wechseln.
Die Partien im Dezember markieren das erste Mal seit 2011, dass NHL-Teams während der regulären Saison in Deutschland gegeneinander antreten. Aktuell sind keine weiteren europäischen Länder als Spielorte vorgesehen – Deutschland bleibt damit der einzige Standort für die internationale Expansion der Liga.
Bei den Spielen in Düsseldorf kehrt Stützle in seine Heimat zurück, eingebettet in die langfristige Europa-Strategie der NHL. Mit einer dreijährigen Verpflichtung und Investitionen in Höhe von 100 Millionen Euro will die Liga ihre Fangemeinde in Deutschland wieder aufbauen. Die Dezember-Duelle sind der Auftakt zu einer Reihe geplanter Veranstaltungen in den nächsten Spielzeiten.