Panter-Preis 2026 ehrt Graswurzelmedien mit klarem Motto: "Unabhängig. Kritisch. Widerstandsfähig"
Philipp MeyerPanter-Preis 2026 ehrt Graswurzelmedien mit klarem Motto: "Unabhängig. Kritisch. Widerstandsfähig"
Panter-Preis 2026 verkündet sein Motto: „Unabhängig. Kritisch. Widerstandsfähig: Graswurzelmedien“
Die Auszeichnung würdigt Projekte, die unterrepräsentierten Gemeinschaften eine Stimme verleihen. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis startet am 8. Juni 2026, die Preisträger:innen werden im Oktober während der Hamburger Woche der Pressefreiheit bekannt gegeben.
Acht Graswurzelmedien-Projekte sind in diesem Jahr für den Preis nominiert. Darunter der lichtblick – Deutschlands einzige unabhängige, unzensierte Zeitung für Gefangene, die seit 1968 erscheint. Ein weiterer Nominierter ist Radio CORAX, ein freies, basisdemokratisches Radio in Halle (Saale), das seit dem Jahr 2000 sendet.
Die Studierendenzeitung UnAufgefordert der Humboldt-Universität gibt es seit November 1989. Radio Connection aus Berlin-Marzahn produziert seit 2019 wöchentlich eine mehrsprachige Sendung aus einem mobilen Studio. Das unabhängige Medium RUMS aus Münster widmet sich seit seinem Start 2020 investigativem Journalismus und lokalen Geschichten.
Ebenfalls auf der Liste steht der Berndt Media Verlag, der kostenlose Monatsmagazine zu regionaler Kultur und Kino im Rhein- und Ruhrgebiet herausgibt. Den Abschluss der Nominierten bildet das Projekt nah:dran – Medien für alle der Jugendpresse Deutschland, das medienpädagogische Angebote für junge Menschen schafft.
Die öffentliche Abstimmung läuft vom 8. bis 27. Juni 2026. Die Preisträger:innen werden am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg im Rahmen der Woche der Pressefreiheit bekannt gegeben.
Der Panter-Preis 2026 ehrt Medienprojekte, die Konventionen herausfordern und marginalisierten Stimmen Gehör verschaffen. Die Preisverleihung im Oktober würdigt sowohl langjährige unabhängige journalistische Arbeit als auch neue Initiativen, die Veränderung vorantreiben. Ab Juni kann die Öffentlichkeit ihre Lieblingsgraswurzelmedien unterstützen.






