Pepperl+Fuchs wird zum heimlichen Star der Wasserstoffwirtschaft durch Explosionsschutzlösungen
Niklas BrandtPepperl+Fuchs wird zum heimlichen Star der Wasserstoffwirtschaft durch Explosionsschutzlösungen
Pepperl+Fuchs verzeichnet starke Nachfrage nach Automatisierungs- und Explosionsschutzlösungen im Wasserstoffsektor. Obwohl das Unternehmen seit Jahrzehnten in diesem Bereich tätig ist, blieb seine Rolle oft im Hintergrund. Doch der aktuelle Boom um grünen Wasserstoff rückt seine Expertise nun in den Fokus.
Das Unternehmen stellt keine spezifischen Wasserstoffgeräte her. Stattdessen sind seine Produkte für alle Umgebungen konzipiert, in denen explosive Atmosphären auftreten können. Dazu gehören Schnittstellengeräte wie eigensichere Barrieren, die sich besonders für Wasserstoffanwendungen eignen.
Wegen der leichten Entzündbarkeit von Wasserstoff sind strenge Sicherheitsvorkehrungen unerlässlich. Die Lösungen von Pepperl+Fuchs helfen, Risiken in Elektrolyseanlagen, Tankstellen und großen Infrastrukturprojekten zu minimieren. So kommt die Technologie des Unternehmens bereits an Wasserstofftankstellen sowie in einem großen Infrastrukturvorhaben in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz.
Eine Schlüsselinovation ist Ethernet APL, das eine nahtlose digitale Kommunikation in Wasserstoffanlagen ermöglicht. Dadurch werden schnellere Datenübertragungen und eine verbesserte voraussagende Wartung möglich – was die Effizienz der Abläufe steigert.
Mit dem Wachstum der Wasserstoffwirtschaft gewinnt die langjährige Erfahrung von Pepperl+Fuchs im Explosionsschutz zunehmend an Bedeutung. Die branchenübergreifenden Lösungen des Unternehmens unterstützen nun zentrale Abschnitte der Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Die Technologien tragen dazu bei, Sicherheit und Effizienz in diesem expandierenden Sektor zu gewährleisten.






